Naturheilkunde Praxistipps

Herpes zoster können Sie mit diesen 3 Vitalpilzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Die Gürtelrose, auch Herpes zoster benannt, wird durch das Windpockenvirus (Varicella-Zoster-Virus) verursacht. Für das Auftreten des Herpes zoster muss jedoch erst eine bemerkte oder auch unbemerkte Windpockeninfektion im Organismus vorhanden gewesen sein.

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Herpes zoster können Sie mit diesen 3 Vitalpilzen behandeln

Herpes zoster können Sie mit diesen 3 Vitalpilzen behandeln

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Mit naturheilkundlichen Methoden, wie z. B. die Behandlung mittels Vital- oder Medizinalpilzen lässt sich diese Erkrankung gut überstehen.

Der Ursprung des Herpes zoster

Dieser Virus legt sich „Schlafen“ und zwar in die Nähe von Nervenknoten nahe der Wirbelsäule. Die Windpocken-Erkrankung erfolgt meistens in jungen Jahren und zwar in der Kindheit. Unter einem Herpes zoster wird ein streifenförmiger Hautausschlag entlang der Nervenbahnen verstanden, der sich an verschiedenen Nervenbahnen entlang schlängeln kann.

Durch eine plötzliche Immunschwäche kann der Varicella-Zoster-Virus wieder reaktiviert werden. Hauptsächlich beginnt der Hautausschlag an der Wirbelsäule und breitet sich dann gürtelförmig um den Körper aus. Die betroffene Epidermis (Haut) schwillt an, entzündet sich und entwickelt rote, kleine, juckende Bläschen.

Diese Erkrankungsform beginnt meistens ab dem 45. Lebensjahr. Es werden jedoch auch sehr häufig ältere Menschen zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr betroffen, da hier das Immunsystem seine ersten Schwächeanzeichen zeigt. Typische Erkrankungszeichen für die sogenannte Gürtelrose ist der oben aufgeführte Hautausschlag.

Konträr der Windpocken-Erkrankung, welche sich über den gesamten Körper ausbreitet (Ausnahmen bestätigen die Regel), zeigen sich die Symptome des Herpes zoster nur an einer Seite und nur auf einem schmal begrenzten Gebiet des Körpers. Der Virus schlägt immer an der Nervenbahn zu, in denen er sich eingenistet hat. Das Ekzem befindet sich dann im Brust- und Bauchbereich oder auch Rückenbereich. Es können jedoch auch die Extremitäten (Arme und Beine) betroffen sein.

Die Ansteckungsgefahr steckt im Bläscheninhalt (Inkubationszeit zwischen 14 und 21 Tagen) und die Betroffenen können sich nur dann anstecken, wenn sie noch keine Windpocken-Infektion hatten. Sie werden dann in der Regel nicht an Herpes zoster erkranken, sondern an einer Windpocken-Infektion.

Folgende Vitalpilze haben sich in der Praxis sehr bewährt:

1. Coriolus versicolor (Schmetterlingsporling oder Schmetterlingstramete genannt

Mit seiner Vielzahl an Bioaktivsubstanzen (wie z. B. des kompletten Vitamin-B-Komplexes, diverse Mineralien, Spurenelemente, allen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren sowie im Fruchtkörper des Pilzes befinden sich beträchtliche Mengen an Polysacchariden und Beta-Glucane, die eine stimmulierende und gleichzeitige harmonisierende Wirkung auf das Immunsystem haben).

Es weist mit seinen Bioaktivsubstanzen eine antibakterielle, antivirale (speziell auch auf Herpesviren), antifungale und auch antiparasitäre Wirkung auf, die auch durch wissenschaftliche Studien weltweit bewiesen worden sind. Des Weiteren wirkt dieser Vitalpilz entgiftend und gleichzeitig belebend auf den erkrankten Organismus. Mit seinen Wirkstoffen reguliert und schützt er die Leberfunktionen, sodass diese ihre volle Funktionen für den erkrankten Organismus ausführen kann.

2. Agaricus blazei Murrill (ABM) (Mandel- oder auch Sonnenpilz genannt)

Zusammen mit dem oben aufgeführten Coriolus versicolor entfaltet dieser mit seinen Bioaktivstoffen seine antibakterielle und auch antivirale Wirkung. Des Weiteren wirkt er mit seinen Mineralstoffen, Spurenelementen, Polysacchariden und ebenfalls hochaktiven Beta-Glucanen für eine Immunmodulation und gleichzeitig antientzündliche Wirkung direkt auf die Haut- und Schleimhäute. Somit wirkt er für eine gesunde Haustruktur und heilt Hauterkrankungen und Ekzeme.

3. Shiitake (König der Vitalpilze oder Pasaniapilz, da er in Japan am Pasaniabaum wächst)

Er enthält neben den Mineralstoffen Kalzium, Kalium und Zink unter anderem auch die B-Vitamine Thiamin (Vitamin B1), Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2).

Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Vitamin, welches der Organismus für die Verstoffwechselung der Kohlenhydrate in Energie benötigt. Es unterstützt zudem unterschiedliche Nervenfunktionen, da es sich direkt in den Zellwänden der Nervenstränge befindet. Es nimmt so an der Übermittlung der Nervenimpulse ans Gehirn und die peripheren Nervenzellen teil. Also ein wichtiges Vitamin gegen die Schmerzen beim Herpes zoster.

Vitamin B2 ist ebenfalls wasserlöslich und wird im Organismus für den Stoffwechsel unbedingt benötigt. Es ist direkt für die Energiegewinnung zuständig, indem es Zucker und Fette abbaut. Des Weiteren ist es für das Wachstum und die Ernährung der Nervenstrukturen und Gewebe verantwortlich. Es erhält und ernährt die einzelnen Nervenstränge.

Das Vitamin B3 ist ebenfalls wasserlöslich und spielt eine große Rolle im antioxidativen System des Organismus und speziell in der Leber. Es ist an der Biosynthese von Verbindungen wie Steroide und Fettsäuren beteiligt. Es ist essentiell für die Energieherstellung und ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit von Nerven, Muskelgewebe, Haut und Verdauungstrakt sehr wichtig.

Neueste wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass dieser Vitalpilz mit seinen großartigen und wertvollen Bioaktivsubstanzen (Polysaccharid Lentinan = Beta-Glucan, ungesättigten und gesättigten Fettsäuren, Provitamin D (Ergosterol)) eine Immunmodulation bewirkt und gleichzeitig antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Eigenschaften aufweist. So kann er sehr gut bei viralen und auch bakteriellen Infektionen eingesetzt werden.

Sollten sich neurologische Symptome wie Neuralgien (stechende, brennende Schmerzen entlang der befallenen Nervenstränge) einstellen, so haben sich die beiden Vitalpilze Reishi und Hericium erinaceus (Igelstachelbart) schmerzlindernd und beruhigend auf die Nerven bewährt.

Eine genaue Dosierung der oben aufgeführten Vitalpilze muss individuell mit dem behandelnden Mykotherapeuten (speziell ausgebildete Heilpraktiker oder Allopathen) besprochen werden. Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Therapeuten.

Stärken Sie Ihr Immunsystem

Für die Stärkung des Immunsystems sollten Sie regelmäßig auf Obst und das Gemüse der Saison zurückgreifen bzw. für das Abschwellen der Haut und gegen die Entzündung können Sie dreimal täglich Ananas- oder Papaya-Enzyme entweder aus der Frucht selbst oder in Tablettenform aus der Apotheke einsetzen.

Eine Eigenbluttherapie mit verschiedenen homöopathischen Mitteln hat sich auch sehr in der Praxis bewährt.

Bildnachweis: snesivan / stock.adobe.com

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