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Hauskatzen: Katze oder Kater – Anatomische Unterschiede

Lesezeit: 1 Minute Katze oder Kater? Was gefällt Ihnen besser? Wunderschön sind beide Hauskatzen-Geschlechter. Zudem sieht man auf den ersten Blick oft gar keinen Unterschied. Dennoch gibt es – neben den primären Geschlechtsmerkmalen – weitere körperliche Unterschiede, die sich zum Teil auch auf die Haltung der Tiere auswirken.

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Hauskatzen: Katze oder Kater – Anatomische Unterschiede

Hauskatzen: Katze oder Kater – Anatomische Unterschiede

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Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Anatomie der Hauskatzen sieht man häufig nicht

Katze oder Kater? Auf den ersten Blick ist es schwer zu entscheiden, mit wem man es zu tun hat. Solange der Penis eingeschachtet ist, kann man bei einem kastrierten Kater nicht einmal mehr die primären Geschlechtsmerkmale erkennen, da die Hodensäcke bei der Kastration entfernt werden.

Der sogenannte Geschlechtsdimorphismus – das unterschiedliche Erscheinungsbild männlicher und weiblicher Tiere –  ist bei Hauskatzen nur gering ausgeprägt. Sichtbare sekundäre Geschlechtsmerkmale sind nicht in jedem Fall vorhanden. Dass die Form der Pfotenballen sich leicht unterscheidet, kann man, wenn überhaupt, nur im Schnee erkennen. (Katzen mögen es gar nicht, wenn man ihre Pfoten festhält, um die Form zu vergleichen.)

Sekundäre Geschlechtsmerkmale der Hauskatzen

Mit zahlreichen Ausnahmen lässt sich dennoch ungefähr sagen: Im Durchschnitt wiegen Kater mehr als weibliche Hauskatzen. Sehr viele sind auch größer. Kater fressen bis zu 30% mehr. Insgesamt sind sie kräftiger gebaut und können mit den Jahren prachtvolle „Katerbacken“ bekommen. Dies ist unabhängig von einer Kastration, da die Tiere nicht nur in den Hoden Testosteron produzieren.

Weibliche Hauskatzen sind in der Regel zierlicher gebaut. Oft wirken sie feiner und eleganter als Kater. Bis ins hohe Alter bewahren sie sich ihre unversehrte Schönheit, weil sie besser auf sich aufpassen, weniger offensiv kämpfen und insgesamt vorsichtiger sind. Zudem sorgen sie mit ausgiebiger Fellhygiene für ein gepflegtes Erscheinungsbild. Doch auch die Kampfnarben und Fetzen-Ohren eines altgedienten Katers können ihren Reiz haben.

Bildnachweis: Photocreo Bednarek / stock.adobe.com

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