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Gutartige Prostatavergrößerung mit Vitalpilzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Eine gutartige Vorsteherdrüsenvergrößerung wird medizinisch als BPH, Benigne Prostatahyperplasie, bezeichnet. Die Hälfte aller über 50-jährigen besitzt genau diese Hyperplasie. Hyperplasie bedeutet eine Vergrößerung des entsprechenden Organes. Mit dem richtigen Einsatz und der korrekten Dosierung der Vital-Heilpilze kann eine gutartige Prostatavergrößerung verlangsamt oder gar aufgehalten werden.

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Gutartige Prostatavergrößerung mit Vitalpilzen behandeln

Gutartige Prostatavergrößerung mit Vitalpilzen behandeln

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Die sogenannte Vorsteherdrüse (auch Prostata genannt) erzeugt das wichtige Sekret, welches das Sperma (das männliche Ejakulat oder auch Samen genannt) umgibt und nährt. Drei Viertel der Männer über 70 Jahren leiden an der Vergrößerung der Prostata. Da die Vorsteherdrüse die Öffnung umschließt, durch die der Urin die Harnblase verlässt, behindert eine Hyperplasie (Vergrößerung) das Wasserlassen.

Man spricht auch von einem Prostataadenom oder aber der benignen Prostatahyperplasie. Es handelt sich um einen normalen Alterungsprozess beim Mann, der durch Übergewicht und einer nicht ausgewogenen Ernährung beschleunigt werden kann. Des Weiteren kommen noch die fehlende Bewegung (verbesserte Durchblutung im Beckenbereich, also mehr Sauerstoff und Nährstoffe in diesem Bereich) und Flüssigkeitsmangel hinzu.

Hierdurch kommt es zu einem verringerten Wasserlassen und auch Darmentleerung. Durch das erschwerte Wasserlassen können auch Resturinmengen in der Harnblase verbleiben. Hierdurch können verstärkt rezidivierende Harnblasenentzündungen auftreten. Der regelmäßige Sexualverkehr kann die Prostatavergrößerung ebenfalls positiv beeinflussen.

Bei einer vergrößerten Prostata kommt es in der Regel zu schmerzhaftem Wasserlassen mit einem ständigen Druck auf der Symphyse (Bereich oberhalb des Penis = Sitz der Blase). Erschwerend und auch den Alltag belastend ist das ständige Nachtröpfeln nach dem Wasserlassen.

Sollte eine BPH vorliegen, sollte eine jährliche körperliche und auch labortechnische Untersuchung vollzogen werden. Es kann sich aus einer gutartigen Prostatavergrößerung auch eine maligne (bösartige) entwickeln. Und um dem vorzubeugen, ist eine jährliche Kontrolluntersuchung anzuraten.

Gegen die Vergrößerung der Prostatazellwand und den ständigen Harndrang können folgende Vitalpilze eingesetzt werden:

  • Aurcularia polytricha (Judasohr)

Biovitalsubstanzen: Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor; Spurenelemente wie Silizium und Eisen; Vitamine der B-Gruppe. Des Weiteren enthält er wichtige Proteine, Glykoproteine und Polysaccharide. Die enthaltenen Beta-D-Glucane haben die Eigenschaft die Schleimhäute vor Entzündungen zu schützen. Somit werden die Schleimhäute der Harnblase gestärkt.

  • Pleurotus ostreatus (Austerseitling)

Biovitalinhaltsstoffe: Wichtigster Lieferant des B-Vitamin-Komplexes, wie Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B5), Vitamin B6 – ein Derivat des Pyridins – und Biotin (B7). Des Weiteren enthält er Vitamin C und Folsäure und das Vitamin D, das sogenannte Calciferol. Ein Großteil dieses Pilzes machen die essentiellen Aminosäuren und Eiweiße aus. Er besitzt eine zytotoxische Wirkung direkt auf die Krebszellen der Prostata.

  • Polyporus umbellatus (Eichhase)

Biovitalsubstanzen: Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Eisen sowie Spurenelemente wie Zink, Mangan und Kupfer. Des Weiteren sind Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamin D3, sowie der Vitamin-B-Komplex und Folsäure enthalten. Außerdem ist Retinol, das Vitamin A, enthalten. Neben den wichtigen Polysacchariden sind auch Polypeptide mit ihren vielfältigen Wirkbereichen beinhaltet.

Dieser Vitalpilz hat eine spezifische Wirkung auf das Ausschwemmen von Ödemen. Dieser Pilz hat einen klaren Vorteil gegenüber den allopathischen Entwässerungstabletten. Es wird zwar durch die Einnahme ebenfalls die Urinmenge erhöht, jedoch wird das Kalium nicht vermehrt mit ausgeschieden, so wie es eben bei den allopathischen Entwässerungsmitteln geschieht. Er hat eine positive Regulationswirkung auf den ständigen Harndruck und das Wasserlassen.

  • Reishi (glänzender Lackporling)

Dieser Vitalpilz enthält die wichtigen Triterpene (das sogenannte Ganodermiksäuren) und Polysaccharide, sowie Kohlenhydrate, Protein, Fette, Alkaloide, Vitamine und besonders das Ergosterin. Dies stellt eine Vorstufe des Vitamin D3 dar. Dieses Vitamin D3 stärkt nicht nur die Knochen, sondern auch das Immunsystem. Des Weiteren enthält er Mineralien wie Magnesium, Kalzium, Zink, Mangan, Eisen, Kupfer und das organische Geranium.

Durch seine wertvollen Inhaltsstoffe verbessert er die Sauerstoffaufnahme in den einzelnen Erythrozyten und entfaltet seine vollen antiphlogistischen (antientzündliche) Eigenschaften. Der Reishi reguliert den Hormonhaushalt und verringert eine bestehende Östrogendominanz. Durch das enthaltene Zink hat die Vorsteherdrüse die Möglichkeit sich zu verkleinern und somit die Beschwerden bei der Miktion zu verringern.

Einnahme der Vitalpilze bei einer gutartigen Prostatavergrößerung

Es sollten von den oben aufgeführten Vital-Heilpilzen jeweils 3-mal täglich eine Kapsel mit Wasser eingenommen werden. Praxismäßig hat sich eine längerfristige Einnahme von mindestens 6 Monaten sehr bewährt. Die Vitalpilze gibt es bei einigen Herstellern auch als entsprechende Mischungen, sodass man nicht mehr so viele Kapseln einnehmen muss.

Durch die regelmäßige Einnahme der oben aufgeführten Vital-Heilpilze als Kapseln – bestehend aus Pilzextrakten und Pilzpulver – kann eine Vielzahl von biochemischen Mineralstoffen entfallen. Gegen Entzündungen können jedoch zusätzlich Vitalstoffe mit Vitamin E, Alpha-Linolensäure (Nachtkerzenöl), Omega-3-Fettsäuren und Selen das Risiko einer BPH und von Prostatakrebs erheblich mindern.

Eine Überaktivierung bestimmter Prostaglandine (= hormonähnliche Stoffe) kann zu einer Prostatavergrößerung führen. Mit der Einnahme von Alpha-Liponsäure (Nachtkerzenöl) und Omega-3-Fettsäuren in Form von DHA und EPA in Fischölkapseln kann dieses Problem gelöst werden.

Bildnachweis: Rainer Fuhrmann / stock.adobe.com

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