Gesundheit Praxistipps

Gesund grillen – So geht’s!

Lesezeit: 2 Minuten Der Duft von Gegrilltem lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch nicht immer ist das, was so lecker riecht, auch gesundheitlich unbedenklich. Beim Grillen können krebserregende Stoffe entstehen. Mit einfachen Tricks sorgen Sie dafür, dass Grillen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist.

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Gesund grillen – So geht’s!

Gesund grillen – So geht’s!

Lesezeit: 2 Minuten

Grillen gilt als gesunde Zubereitungsart, da kein zusätzliches Fett benötigt wird. Wenn aber Fett in die Glut tropft oder das Grillgut zu lange auf dem Grill verbleibt, können gefährliche Stoffe entstehen. Die schädlichsten Stoffe sind heterozyklische Amine (HAA oder HCA), polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Nitrosamine.

Wenn Sie beim Grillen einige Regeln beachten, können Sie das Risiko der krebserregenden Stoffe reduzieren und müssen nicht auf den Grill-Spaß verzichten.

Verwenden Sie Holzkohle oder Holzkohlebriketts zum Grillen

Benutzen Sie kein Papier, keine Kiefernzapfen oder harzreiches Holz wie zum Beispiel Lärchen-Holz. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entsteht besonders viel Rauch. Dieser enthält viele polyzyklische Kohlenwasserstoffe, welche dann über das Essen oder die Atemluft aufgenommen werden.

Die richtige Glut

Legen Sie das Grillgut erst auf den Rost, wenn die Kohle vollkommen durchgeglüht ist. Dazu schichten Sie die Holzkohle oder die Briketts pyramidenförmig auf und entzünden dann den Anzünder in der Mitte des Haufens. Dann brauchen Sie etwas Geduld. Bis die Kohle richtig durchgeglüht ist, dauert es etwa eine Stunde. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt daran, dass sich eine weiße Schicht aus Asche auf der Kohle gebildet hat.

Der richtige Grill

Verwenden Sie einen Grill mit seitlichen Feuerschalen, so können austretendes Fett oder Marinade gar nicht erst in die Glut tropfen.

Die Marinade

Antioxidativ wirkende Lebensmittel können die schädliche Wirkung der heterozyklischen Amine reduzieren. Frischer Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei, Zwiebeln und Knoblauch können schon in der Marinade zum Einsatz kommen. Sie entfalten ihre Wirkung aber auch, wenn Sie als Beilage im Salat oder Dip verzehrt werden.

Alufolie oder Grillschalen

Legen Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse auf Alufolie oder auf spezielle Grillschalen zum Grillen. Diese fangen austretendes Fett und Marinade auf. So tropft nichts auf die Glut oder auf die Heizstäbe des Elektrogrills.

Verbranntes

Schneiden Sie Stellen, die durch das Grillen dunkelbraun oder schwarz geworden sind, großzügig heraus. Sie enthalten besonders viele der schädlichen Stoffe.

Grillen Sie nichts Gepökeltes oder Geräuchertes

Dabei entstehen Nitrosamine. Verzichten Sie beim Grillen auf Kasseler, geräucherten Speck, Leberkäse und Bockwurst.

Und nun wünsche Ich Ihnen einen schönen Sommer und ungestörten Grill-Spaß!

Bildnachweis: Kalim / stock.adobe.com

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