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Die Tomate: Ernten Sie jetzt die Früchte Ihrer Arbeit

Lesezeit: < 1 Minute Hochsommer ist Erntezeit. Sie haben in ihre Tomate viel Herzblut investiert. Logisch, dass Sie auch pralle, durchwegs rote und gesunde Früchte ernten wollen. Manchmal platzen die Tomaten jedoch vorzeitig oder entwickeln einen sogenannten Gelb- oder Grünkragen. Auch die Blütenendfäule ist selbst für erfahrene Gärtner ein häufiges Problem. Was tun?

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Die Tomate: Ernten Sie jetzt die Früchte Ihrer Arbeit

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Die Tomate liebt es regelmäßig 
Aufgeplatzte Früchte haben eine einfache Ursache: Die Pflanzen wurden plötzlich mit Wasser überversorgt. Das geschieht meist nach einer längeren Hitzeperiode, wenn trübes feuchtes Wetter folgt. Oder wenn zu viele Früchte auf einmal abgeerntet oder zu viele Blätter von unten weggenommen wurden.

Abhilfe schaffen hier geschützte Standorte unter einem Vordach oder im Gewächshaus. Sie können die Wasserversorgung sofort verringern, wenn das Wetter umschlägt.

Müssen Blätter zur Vorbeuge gegen Pilzkrankheiten entfernt werden, entfernen Sie diese behutsam im Laufe von zwei bis drei Tagen. Brechen Sie die Nebentriebe regelmäßig aus ("Ausgeizen") und vor allem: Ernten Sie täglich, sie werden den ganzen Sommer ihre Freude an den Früchten haben!

Die Tomate mit grünem- oder gelben Kragen 
Sie kennen das Bild: Eigentlich ist die Tomate reif, aber um den Stiel herum bleibt sie einfach grün oder gelb. Wie lange Sie auch warten. Die Tomate leidet unter einem Grün- oder Gelbkragen. Die Ursachen sind unterschiedlich. Eine übermäßige Erwärmung der Früchte während der Reifung, unausgewogene Düngung oder schlicht eine anfällige Sorte können zu Grunde liegen. 

Daher ist eine gleichmäßige Düngung mit Langzeitdüngern so wichtig.  

Ausgewogene Ernährung und regelmäßiges Wässern und Ernten ist das Geheimrezept für gesunde Früchte!
Das gilt auch für das dritte häufige "Ernteproblem", die Blütenendfäule. Die jüngsten Blätter sind untypisch klein und verformt, der Endtrieb stirbt ab. Auf den Früchten entwickeln sich aus wässrigen Flecken braune bis graue und harte Stellen. Manche Sorten sind empfindlicher, andere weniger.

Überdüngung mit Stickstoff und Kalium sowie eine unregelmäßige Wasserversorgung fördern den Kalziummangel und damit die Blütenendfäule. Stehen die Tomaten nicht im Kübel sondern im Boden, sollte in manchen Regionen zur Vorbeuge aufgekalkt werden. Ansonsten gilt: Ausgewogene Ernährung und regelmäßiges Wässern und Ernten ist das Geheimrezept für gesunde Früchte!

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