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Der Vitalpilz Igelstachbart – gut gegen Hektik und Stress im Alltag

Lesezeit: 3 Minuten Hericium erinaceus oder einfach nur Affenkopfpilz wegen seines Aussehens genannt, ist für die heutige hektische und auch stressige Zeit genau das richtige Gegenmittel. Mit seinen Bioaktivstoffen hilft er wieder ins körperliche als auch seelische Gleichgewicht zu gelangen. Des Weiteren hilft er gegen Beschwerden in seelischer und auch körperlicher Hinsicht.

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Der Vitalpilz Igelstachbart – gut gegen Hektik und Stress im Alltag

Der Vitalpilz Igelstachbart – gut gegen Hektik und Stress im Alltag

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Dieser Vitalpilz besitzt aufgrund seines imposanten Aussehens einige treffende Namen. So wird er z. B. als Löwenmähne, der Bart eines alten Mannes, Pom Pom (also Bommel einer Strickmütze oder Pudelmütze) bezeichnet. Er wächst direkt an Wundspalten des Baumes und besiedelt Höhlen alter Laubbäume. Man findet ihn bevorzugt auf Eichen und Buchen und seltener an Obstbäumen, wie Apfel-, Birnenbäumen und auch an diversen Nussbäumen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird er bereits seit Jahrhunderten bei diversen Erkrankungen erfolgreich in Kombination mit anderen Vital- und Medizinalpilzen verordnet. Hier wird er hauptsächlich bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, die durch unregelmäßiges und hastiges Essen in unserer heutigen Zeit entstehen können. Bei den Ureinwohnern Nordamerikas wird der getrocknete Hericium pulverisiert auf blutende Wunde gestreut um das das Bluten der Wunde zu stoppen. Mit seiner antibakteriellen Wirkung lässt er auch die Wunden und Kratzer ohne Weiteres abheilen.

Mit seinen Bioaktivsubstanzen kann er gegen die heutigen Zivilisationserkrankungen, die aufgrund des hektisch-stressigen Lebensstiles immer wieder auftreten, als Prophylaxe (Vorsorge) oder auch bei bestehenden Erkrankungen ohne Nebenwirkungen als Kapsel eingenommen oder als Sud getrunken werden. Sie erkennen bereits an der Auflistung der Inhaltsstoffe, wie wertvoll dieser Vitalpilz für unsere Zeit und die Gesundheit ist.

Bioaktivstoffe des Hericium erinaceus:

Mineralien & Spurenelemente

  • reichlich Kalium und wenig Natrium
  • Kupfer
  • Selen
  • Phosphor
  • Zink
  • organisches Germanium
  • Vitamine
  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)

Sonstige Bioaktivsubstanzen

  • Ergosterol (Vorstufe des Vitamin D3) wichtig f Knochen und Stärkung des Immunsystems
  • alle wichtigen essentielle Aminosäuren zum Proteinaufbau (man entdeckte in Laboranalysen 19 Aminosäuren, von denen 8 für den menschlichen Organismus wichtig sind und nicht selbst vom Organismus hergestellt werden können)
  • Polysaccharide und Polypeptide (wirken gegen bestimmte Tumore und stärken das Immunsystem) Aktivierung Phagozyten (Fresszellen), der B- & T-Lymphozyten zur effektiven Abwehr oder Bekämpfung von Tumorzellen.
  • Erinacin (positive Wirkung auf das Wachstum der Nervenfasern und antibakterielle Wirkbereiche) Wirkweise gegen Polyneuropathien (z. B. Folgeerkrankung von Diabetes Mellitus oder nach Operationen und anderen Nervenerkrankungen). Er stimuliert den NGF (Nervenwachstumsfaktor = Nerve growth factor) zusammen mit dem Inhaltsstoff Hericenon. Hierdurch werden die Myelinscheiden der Nerven erneut aufgebaut, so dass sich die Nerven erholen bzw. regenerieren können.
  • Lektine (Haben Einfluss auf diverse biologische Reaktionen im Organismus. Einige Lektine besitzen antibakterielle Wirkungen)
  • Phenole (Hericene und Hericenone) antiseptische und entzündungshemmende Wirkung
  • Phytosterine gegen zu hohe Cholesterin- und andere Fette im Blut (Senkung des LDL- und Anhebung des HDL-Cholesterin – wirkt also gegen Arteriosklerose und gegen die Folgeerkrankungen wie erhöhten Blutdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall)
  • Antimikrobielle Substanzen gegen Bakterien (z.B. gegen den Helicobacter pylori, der für Ulcus ventriculi (Magengeschwür) und auch Magenkarzinome verursachen kann)
  • Aromasubstanzen (4-Oktanolid), die ihn zu einem schmackhaften Speisepilz machen

So kann er in Kombination mit anderen Vitalpilzen gegen folgende Erkrankungen eingesetzt werden:

  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (z. B. bei Gastritiden, Sodbrennen, Flatulenzen, Reizdarm, Obstipation, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Morbus, Chron, Colitis ulcerosa, Divertikulitis, Reflux-Ösophagitis wegen Sodbrennens, Wirksamkeit gegen Helicobacter pylori ist bewiesen und weitere entzündliche und funktionelle Erkrankungen des GIT)
  • Aufbau und Schutz der Schleimhäute im Magen-Darm-Bereich
  • behebt Störungen in der Darmflora (z.B. nach Antibiotika-Therapie)
  • Vorsorge gegen Tumorerkrankungen, speziell bei Speiseröhren-, Magen-, Dickdarm-Tumoren und einzelnen Haut-Tumoren und Hemmung der Metastasierungen in andere Organ und Organsysteme
  • Verringerung von seelischen Verstimmungen bis hin zu Depressionen und auch Ängsten durch seine stimmungsaufhellenden Bioaktivstoffe
  • wirkt beruhigend auf Unruhezustände und sorgt für einen erholsamen Schlaf
  • Erkrankungen des Nervensystems (wie z. B. Reduzierung der Symptome bei Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und sogar Linderung der neuronalen Beschwerden bei Multiple Sklerose
  • hilft gegen chronische Dermatosen (z. B. Neurodermitis und Schuppenflechte)
  • Wirksamkeit gegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und auch Allergien
  • Linderung der Beschwerden im Klimakterium (Wechseljahresbeschwerden mit seelischem Hintergrund, z. B. psychische Verstimmungen)
  • Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten (wie Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und Lernen) Aufnahme und Merkfähigkeit werden verbessert
  • Förderung der Wundheilung durch Einnahme des Pilzpulvers oder auch bestreuen der Wunde mit pulverisiertem Vitalpilz Hericium
  • Einsatz bei Übergewicht bis Adipositas (Fettsucht)
  • adjuvanter Einsatz bei Bestrahlungs- und Chemotherapie (wirkt gegen die Nebenwirkung Übelkeit und Erbrechen)
  • Beseitigt Lebensmittelunverträglichkeiten

Wie Sie erkennen können, ist es genau der Vitalpilz unseres Zeitalters. Er sorgt mit seinen wertvollen Bioaktivstoffen, dass der Organismus ganzheitlich ausgeglichen wird und dies ohne jegliche schädliche Nebenwirkungen.

So regeneriert er wichtige Nervengewebe im Gehirn und sorgt für einen umfangreichen Schutz vor neuronalen Schädigungen, die dann zu den bekannten Erkrankungen wie Demenz bis hin zu Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson. Auch heute wird dieser Vitalpilz in Kombination mit anderen wichtigen Vitalpilzen bereits im Bereich dieser Erkrankungen erfolgreich eingesetzt.

Das in Laboranalysen herausgefundene Erinacin hat eine opiatoide (Opiat-ähnliche) Wirkung, die bei Schmerzzuständen gerade im Magen-Darm-Trakt erfolgreich eingesetzt werden kann.

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