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3 Vitalpilze, um Nierenschwäche bei Katzen zu behandeln

Lesezeit: 4 Minuten Niereninsuffizienzen treten bei älteren Katzen gehäuft auf. Mit dem Einsatz der richtigen Naturheilmittel kann das Leben der erkrankten Katze eindeutig verbessert, das Fortschreiten der Nierenschwäche reduziert und die Lebensdauer der betroffenen Katzen verlängert werden. Erfahren Sie hier mehr über 3 Arten von Vitalpilzen, die bei der Behandlung von Nierenschwäche eingesetzt werden können.

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3 Vitalpilze, um Nierenschwäche bei Katzen zu behandeln

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In den naturheilkundlichen Behandlungsmethoden gibt es mehrere, die zum Wohle der Katzen eingesetzt werden können. So können, die hier beschriebene Mykotherapie (Behandlung mit Vitalpilzen), die Mitochondrien-Medizin, die Phytotherapie (Behandlung mittels Kräutern und Pflanzen), die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler und auch die klassische Homöopathie einzeln oder noch besser in Kombination erfolgreich eingesetzt werden.

In diesem Artikel möchte ich mich vermehrt, der erst genannten Variante, der Mykotherapie widmen. Die Behandlungsmethode wird bei uns erfolgreich bei den verschiedensten Krankheitsbildern beim Menschen sowie auch bei den Tieren eingesetzt.

Pilzheilkunde beim Einsatz von Nierenerkrankungen

Bei Nierenerkrankungen, seien sie akut oder chronisch, besitzen drei Vitalpilze einen nierenbehandelnden Effekt. Es handelt sich um die folgenden Vitalpilze:

  1. Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz, Dong Chong Xia Cao, auf Chinesisch, was übersetzt so viel wie „Wurm des Winters“ oder „Gras im Sommer“ bedeutet
  2. Agaricus bisporus auch als Speisepilz Champignon bekannt
  3. Shiitake, der „König der Pilze“ auch Lentinula edodes genannt

1. Cordyceps sinensis

Betrachten wir zuerst den Cordyceps sinensis, der als Parasit zwischen den entstehenden Pilzarten besteht. Als Parasit aus dem Grund, da dieser Vitalpilz sich von Mottenlarven eines bestimmten Nachtfalters direkt unter der Erde entwickelt und ernährt. Diese den Boden bewohnenden, in 3.000 bis 5.000 Metern im Hochplateau des Himalaya lebenden Larven, werden vom chinesischen Raupenpilz unter der Erde befallen. Hieraus entwickelt sich dann ca. 12 Monate nach der Besetzung der Larve der Fruchtkörper des Pilzes. So wandelt sich die Raupe völlig zum Vitalpilz um.

Inhaltsstoffe des Cordyceps sinensis:

Bis zu 35 % Eiweiß, darunter alle essentiellen Aminosäuren, Glycoproteine und Polysaccharide mit pharmakologischen Wirkungen, Nukleoside darunter Cordycepin, einen vielversprechenden Wirkstoff bei der Krebsbehandlung. Das Opicordin und Galactomannan hat einen stimulierenden Effekt auf das Immunsystem. Steroide, darunter Ergosterol, Vitamine darunter B1, B2, B12, E und K, Mineralstoffe, darunter Eisen, Kupfer, Zink und Selen.

Die durch wissenschaftliche Versuche bewiesenen Inhaltstoffe dieses Vitalpilzes erklären die Vielzahl seiner Wirkungen und Anwendungen.

So wird er hauptsächlich bei folgenden Symptomen/Erkrankungen eingesetzt:

  • Müdigkeit, Stress, Erschöpfung, Depressionen bis hin zum Burn-out-Syndrom
  • Förderung der Ausdauer und physische als auch psychische Leistungssteigerung
  • Verbesserung der Durchblutung (Erweiterung der Blutgefäße) und dadurch verbesserte Ernährung der wichtigen Organsysteme wie Herz, Nieren, Lungen und Milz.
  • Steigerung der Nierenfunktionen
  • Schutz der Nieren vor Bakterien und Viren
  • Einsatz bei Atemwegserkrankungen, wie z.B. bei Erkrankungen der oberen und unteren Atemwegsorgane, bei chronischer Bronchitis bis hinzu Asthma
  • Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen bei Männern und auch Frauen
  • Normalisierung einer gutartigen Prostata-Vergrößerung
  • Adjuvanter Einsatz bei Tumorerkrankungen durch spezielle Polysaccharide wie Beta-Glucane
  • Effektiver Einsatz gegen Muskelübersäuerung nach körperlicher Aktivität und Anstrengung durch verbesserte Sauerstoff- & Nährstoffzufuhr direkt an die Zelle und Steigerung der körperlichen als auch seelischen Leistungsfähigkeit (stimmungsaufhellende Eigenschaften)

2. Agaricus bisporus

Synonym: Champignon, Egerling, Peck, Agaricus brunnescens, White button Mushroom

Er gehört zur Gruppe der Agaricaceae und hat die folgenden wichtigen Inhaltsstoffe:

  • Alle 8 wichtigen und essentiellen Aminosäuren
  • Polysaccharide
  • Proteine
  • Kohlenhydrate und Quell- und Ballaststoffe
  • Vitamin B1 und Vitamin B2
  • Panthohensäure und Niacin sowie
  • Folsäure und auch Ascorbinsäure (Vitamin C)
  • Sowie eine ausgewogene Anzahl an Spurenelementen und Mineralien
  • Magen-Darmbereich (baut die Magenschleimhäute und die Darmflora wieder mit auf) und hat auch entgiftende Eigenschaften
  • Einsatz bei Nierenschäden wie Nierenschwäche und auch chronische Nierenentzündungen und bei einer bereits festgestellten Hyperurikämie (also bereits Harnsedimente im Blut) sowie auch beim Vorliegen von erhöhten Kreatinwerten im Blut (weisen auf eine Niereninsuffizienz hin)
  • Einsatz bei Tumorerkrankungen wie Darm-, Prostata- und Brusttumoren

Er besitzt eine sehr niedrigen Anteil Purin-, Natrium und auch Glucosegehalt, dafür jedoch einen relativ hohen Kalium-Gehalt, sodass durch die Einnahme des Vitalpilz-Pulver der Untergang des Nierenfunktionsgewebes erheblich verzögert und somit eine weitere Nierenschädigung vermieden werden kann.

Er wirkt positiv auf das Immunsystem und stärkt darüber hinaus auch noch die Leber in ihren entgiftenden Funktionen für den Organismus. So verbessert er die Funktion der dendritischen Zellen, die für die Verarbeitung von Antigenen und auch Keimen zuständig ist. Hierbei werden die T-Helferzellen entsprechend aktiviert.

Des Weiteren wurde in wissenschaftlichen Studien festgestellt, dass dieser Vitalpilz, welcher auch sehr gerne gegessen wird, einen positiven Effekt auf die Wundheilung hat. So wird die Wundheilung positiv beschleunigt und einer Narbenbildung vorgesorgt.

3. Shiitake – der König der Vitalpilze

Der dritte Vitalpilz ist der "König der Heilpilze", der sogenannte Shiitake oder lateinisch-medizinisch Lentinula edodes, der sich bei Nierenerkrankungen sehr bewährt hat. Dieser Vitalpilz wurde bereits vor gut 2.000 Jahren gegen Erkältungskrankheiten und für den Kreislauf in China erfolgreich eingesetzt.

Wichtige Inhaltsstoffe des Königs der Vitalpilze:

Er enthält eine große Anzahl von Biovitalstoffen, wie z. B.:

  • Ergosterol eine Vorstufe zum Vitamin D3, welches den Kalziumstoffwechsel der Knochen positiv beeinflusst
  • Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Phosphor, Ferrum (Eisen) und Zink
  • 7 der 8 essentiellen Aminosäuren
  • Die wichtige Bioaktivsubstanz Eritadenin, welche zu den Proteinen gehört und positiv den Cholesterinblutspiegel beeinflussen kann.
  • Vitamine der B-Gruppe, wie Niacin, Riboflavin und Thiamin
  • Folsäure und das wichtige Polysaccharid, das Lentinan, welches entzündungs- und auch tumorhemmend wirkt

Die Haupteinsatzgebiete sind folgende:

  • Erkältungskrankheiten, wie grippale Infekte, etc.
  • Steigerung des Immunsystems
  • Steigerung der Filtrationsleistung des Nierengewebes
  • Schutz vor Entzündungen sowie Abtragung von Ablagerungen innerhalb des Gefäße
  • Positive Effekte auf Erkrankung des Bewegungsapparates (wie z. B. Arthrose und Arthritis)
  • Positive Eigenschaften für herz- und kreislaufbedingte Erkrankungen
  • Hemmung oder vollständige Rückbildung von Tumorzellen (gewonnenes Extrakt ist bereits seit einigen Jahrzehnten in China, Japan und auch in den USA als Anti-Tumor-Mittel auf dem Markt).

Dosierung und Einsatz der oben aufgeführten Vitalpilze als Pilz-Extrakt-Kapseln:

Durch den Einsatz der Kapseln, können Sie die zu verabreichende Extraktmenge genauer dosieren, als wenn Sie die oben aufgeführten Vitalpilze als loses Pulver direkt an die Katze verabreichen.

Beginnen Sie mit jeweils einer ½ Kapsel von den oben aufgeführten Pilzextrakten direkt unter das Nassfutter zu mischen. Nach einer Woche steigern Sie die Menge auf 1 Kapsel pro Tag und nach 2 Wochen ohne Komplikationen kann auf 1 ½ Kapseln pro Tag gesteigert werden.

Da alle Vitalpilze auch immer eine entgiftende Wirkung haben, kann es vorkommen, dass die zu behandelnde Katze das gefressene Futter wieder auswürgt. Dann sollten Sie die Dosierung reduzieren und mindestens zwei Wochen bei der verringerten Dosierung bleiben.

Um die genauen Symptome bei Ihrer Katze erkennen zu können, lesen Sie bitte auch meinen verfassten Artikel:

"Nierenschwäche bei Katzen erkennen: Die 7 häufigsten Symptome".

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