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Demenz: So vermeiden Sie eine Reizüberflutung bei den Patienten

Lesezeit: < 1 Minute Menschen mit Demenz haben, mit zunehmendem Verlauf ihrer Erkrankung, Schwierigkeiten, akustische, visuelle und haptische Reize zu filtern und differenziert wahrzunehmen. So kommt es schnell zur so genannten „Reizüberflutung“. So kann beispielsweise der Umgebungslärm dazu führen, dass der Betroffene einem Gespräch nicht mehr folgen kann. Eine ständige Reizüberflutung führt im schlimmsten Fall zu ablehnendem, oft sogar aggressivem Verhalten des an Demenz Erkrankten. Dagegen können Sie aktiv etwas tun.

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Demenz: So vermeiden Sie eine Reizüberflutung bei den Patienten

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  • Sorgen Sie für eine angenehme und ruhige Atmosphäre, wenn Sie sich gezielt mit einem Demenzkranken beschäftigen.
  • Schalten Sie störende und nicht benötigte Reizquellen aus. Geben Sie gezielte Reize ausschließlich auf einer Ebene (z.B. visuell, akustisch oder haptisch). Verzichten Sie z. B. im Gespräch (akustisch) möglichst auf Berührungen (haptisch).
  • Menschen mit Demenz brauchen klar strukturierte Räume. Ein Übermaß an Farben, Geräuschen und Gegenständen verstärkt meist die Desorientierung und sorgt für erhöhte Unsicherheit. Das direkte Umfeld sollten Sie deshalb funktional eindeutig, aber trotzdem warm und gemütlich gestalten.
  • Fernseher, Radio oder sonstige akustische Reizquellen sollten Sie, wenn überhaupt, nur gezielt einsetzen. Dann erfüllen sie, wenn z. B. die Lieblingsmusik der Jugendzeit erklingt, sicher auch ihren Zweck. Achten Sie immer darauf, dass es nicht zu viele Reize auf einmal werden. Sie werden es am Verhalten erkennen. Im Zweifel nehmen Sie den Betroffenen dann umgehend aus dieser Situation heraus.

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