Homöopathie Praxistipps

Chronische Ohrenentzündung der Katze heilen mit Homöopathie

Lesezeit: 2 Minuten Eine chronische Ohrenentzündung ist für eine Katze sehr unangenehm. Neben Schmerzen können Juckreiz und Druckgefühl sie regelrecht in den Wahnsinn treiben. Durch das ständige Kopfschütteln können Blutgefäße im Ohr platzen, wodurch es zusätzlich zu einem Blutohr kommen kann. Mit Homöopathie können Sie Ihrer Katze helfen.

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Chronische Ohrenentzündung der Katze heilen mit Homöopathie

Chronische Ohrenentzündung der Katze heilen mit Homöopathie

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Chronische Ohrenentzündung bei der Katze

Ohrenentzündungen können durch verschiedene Auslöser auftreten. Neben Ernährungsfehlern durch zu viel Getreide im Futter, sind häufig auch Fremdkörper oder Parasiten wie Milben ein Grund für eine Entzündung. Das Innenohr wird durch dadurch ständig gereizt und sondert vermehrt Sekrete ab. Dieses Sekret ist oft sehr hilfreich bei der Auswahl eines homöopathischen Mittels.

Das Aussehen und die Beschaffenheit, sowie der Geruch bieten ein gutes Leitsymptom neben dem Verhalten der Katze, die vielleicht Juckreiz oder Schmerzen zeigt. Auch Hefepilze oder Bakterien und Hormonungleichgewichte können Auslöser für Entzündungen im Ohr sein. Der Auslöser muss natürlich abgestellt werden, damit die Homöopathie helfen kann.

Bleibt die Dauerreizung durch einen Fremdkörper bestehen, kann das beste homöopathische Mittel nicht helfen. Darum sollten Sie die Katze unbedingt dem Tierarzt vorstellen, um eventuelle Auslöser ausschalten zu können.

Parasitenbefall benötigt in der Regel auch abtötende Mittel, die vom Tierarzt in das Ohr eingebracht werden, was man mit homöopathischer Behandlung nicht erreichen kann. Durch die Homöopathie lässt sich im Anschluss an solch eine Behandlung aber eine Grundlage schaffen, damit die Katze nicht gleich wieder befallen wird.

Homöopathische Mittel bei einer chronischen Ohrenentzündung

Besteht die Ohrenentzündung durch Milben und wurde vom Tierarzt bereits behandelt, sollte man zur Vorbeugung eines Neubefalls Sulfur verabreichen. Das Mittel bewirkt eine Umstimmung der Haut und hält somit Parasiten davon ab, sich einzunisten.

Zeigt die Katze, dass sie Schmerzen hat und versucht ihren Kopf ständig gegen kühlende Gegenstände zu pressen oder hält sich lieber an kühlen Orten auf, kann Capsicum ihr helfen, wenn das Ohr und die Umgebung geschwollen und warm sind.

Ist die Katze eher der magere, schnell frierende Typ mit struppigem Fell und es zeigt sich dünner, riechender Eiter aus einem etwas eingezogenen Ohr, sollte Silicea versucht werden. Riecht das Ohr dagegen nach Fisch und es zeigen sich schon Geschwüre im Ohr, kann Mercurius corrosivus ihr helfen.

Konstitutionsmittel wie Pulsatilla helfen der Katze, wenn sie zu diesem Typ passt. Bei Pulsatilla handelt es sich um sehr liebebedürftige Tiere, die sehr zutraulich sind.

Lachesis passt zu Katzen, die gerne an der frischen Luft sind und im Krankheitsfall beginnen, die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Die Schleimhäute sind dunkelrot und die Ohrenentzündung ist in das Mittelohr weitergewandert. Lachesis ist auch eines der Entzündungsmittel in der Homöopathie und hilft gerade bei bösartigen Entzündungsvorgängen sehr gut.

Bei Ohrenentzündungen können viele weitere Mittel in Betracht gezogen werden und auch hierbei gilt, dass das homöopathische Mittel so gut wie möglich zu den Symptomen und der Katze passen sollte. Die Potenzwahl sollte bei der Selbstmedikation eher in tieferen Potenzen gewählt werden und bei Unklarheit über eine Mittelwahl wenden Sie sich besser an den Tierhomöopathen Ihres Vertrauens.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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