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Burnout: Wie man mit Stress wirklich umgehen sollte

Lesezeit: 2 Minuten Seit vielen Jahren ist Burnout in den Medien und in Neuerscheinungen von Büchern ein häufig aufzufindendes Thema. Man könnte sogar sagen, dass Burnout eines der neuen Modewörter geworden ist. Doch was ist Burnout eigentlich und wie gehen Sie am besten damit um? Wie entsteht ein sogenanntes Burnout-Syndrom und kann man es tatsächlich als Krankheit bezeichnen?

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Burnout: Wie man mit Stress wirklich umgehen sollte

Burnout: Wie man mit Stress wirklich umgehen sollte

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Was ist Burnout?

Burnout wird definiert als „ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit“. Oft wird Burnout auch nur auf den Stress im Arbeitsalltag bezogen und beschreibt, wie eine berufliche Überlastung zu einem Zustand des „Ausgebrannt seins“ führen kann.

Hier kommt unweigerlich die Frage auf, wie ein Student bereits wenige Jahre nach seinem Abschluss einen Arzt konsultieren kann, der das Burnout-Syndrom bei ihm nachweist.

Wie entsteht das Stressgefühl?

Viele Menschen neigen dazu, sich häufig und gerne bei Freunden über Ihren Stress im Alltag aufzuregen. Häufig beklagen sie, wie laut die Nachbarn sind und wie viel Arbeit man noch machen müsse.

Die Medien erzählen uns immer wieder, wie gestresst die Bevölkerung doch sei. Es gilt: Wer erfolgreich sein will, der kann dem Stress nicht entkommen. Um zu beweisen, dass wir sehr hart am Weg zum Erfolg arbeiten, leben wir unter dem Zwang, jedem erzählen zu wollen, wie stressig unser Leben ist.

Doch häufig ist es genau das, was Ihr Leben wirklich stressig macht. Eventuell kennen Sie es, dass erst, wenn jemand Sie auf ein Geräusch im Hintergrund aufmerksam macht, Sie es wirklich wahrnehmen. Und nachdem Sie sich erst einmal darauf konzentriert haben, können Sie es nicht mehr ausblenden und die Konzentration ist dahin.

Wenn einem ständig von Medien und Freunden aufgezeigt wird, wie stressig diese Welt doch sei, dann kann man es nicht mehr ausblenden. Dazu kommt das Gefühl, ebenfalls „dazugehören zu wollen“. Schließlich arbeiten Sie ja nicht weniger hart, als Ihr Kollege am Schreibtisch gegenüber. Man selbst hat ebenfalls sehr viel Stress und dies muss man auch alle Welt wissen lassen.

Dem Alltagsstress entgegentreten

An sich beschreibt Burnout nur einen Menschen, dessen Körper aufgrund von zu viel körperlicher und mentaler Arbeit erschöpft ist und eine Pause benötigt. Heutzutage wird der Begriff für alles verwendet, was ein wenig mit Stress zu tun hat. Und jeder hat es!

Was ein Mensch als stressig empfindet, ist subjektiv. Viele Menschen neigen dazu, sich über Bagatellen aufzuregen, welche ein anderer überhaupt nicht wahrnehmen würde. Burnout ist nicht nur arbeitsbezogen. Dem Stress sind Sie in jeder Lebenssituation ausgesetzt. Die Frage ist nur, wie Sie mit ihm umgehen.

Kommt der Körper ständig in stressige Situationen oder bekommt er suggeriert, man sei die gesamte Zeit gestresst, so wird er darauf reagieren. Für ihn ist es eine große Belastung, welche zu Leistungsabfall, Müdigkeit und Mattheit sowie Depressionen führen kann. Seien Sie sich darüber klar, dass Burnout weniger eine Krankheit beschreibt, sondern vielmehr den modernen Zeitgeist unserer heutigen Gesellschaft.

Tipps für den Kampf gegen Stress:

  • Es ist es nicht wert, sich über Dinge aufzuregen, die Sie nicht beeinflussen können!
  • Bei kleinen Ärgernissen des Alltags zu sich selbst sagen: „Passiert!“ oder „Das macht ja nichts!“
  • Halten Sie sich bewusst von Menschen fern, die dazu tendieren, sich ständig über das eigene stressige Leben zu beklagen!
  • Sich nicht bewusst zu vielen Stressquellen aussetzten! Wozu pünktlich um 5 Uhr nach Hause fahren? Stau und Rush-Hour warten! Setzten Sie sich lieber in ein Café und trinken Sie eine Tasse Tee, um dann entspannt bei wenig Verkehr den Heimweg anzugehen.
  • Wochenenden sind zum Entspannen da! Verbannen Sie am Wochenende alles Geschäftliche aus Ihrem Sichtfeld.

Bildnachweis: Mangostar / stock.adobe.com

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