Homöopathie Praxistipps

Bisse und Insektenstiche beim Pferd homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Die Koppelsaison beginnt wieder und Insektenstiche oder Bisse bei Pferden sind nun wieder vorprogrammiert. Manche Pferde reagieren allergisch auf bestimmte Stiche oder Bisse von Insekten und man kann ihnen mit homöopathischen Mitteln meist sehr gut helfen. Leider kann durch einen Zeckenbiss auch Borreliose entstehen und die Symptome sollten beachtet werden. Selbst hier kann die Homöopathie eingesetzt werden.

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Bisse und Insektenstiche beim Pferd homöopathisch behandeln

Bisse und Insektenstiche beim Pferd homöopathisch behandeln

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Insektenstiche und Bisse beim Pferd

Ob Bremsen, Mücken, Zecken oder andere Lästlinge, alle sorgen dafür, dass das Pferd zerbissen und zerstochen wird. Die erste Maßnahme ist ein Insektenspray, das auf die Haut des Pferdes aufgetragen wird. Allerdings helfen die meisten Sprays nicht aus, sobald das Pferd zu schwitzen beginnt oder sie lassen schon nach kurzer Zeit in der Wirkung wieder nach.

Somit entstehen häufig stark juckende Pusteln oder großflächige Schwellungen, die für das Pferd sehr unangenehm sein können. Zeckenbisse können im schlimmsten Fall sogar Borreliose auslösen und für das Pferd sehr bedrohlich werden.

Einige mögliche Symptome bei einer Borreliose sind Muskelverspannungen, Hauterkrankungen, Augenerkrankungen, unklare Lahmheiten, Allergien, Hufrehe, Abmagerung oder Koliken, bis hin zum Headshaking. Sogar Verhaltensveränderungen können auftreten, die sich beispielsweise in Aggressivität oder apathischem Verhalten äußern können.

Nach einem Zeckenbiss sollte man das Pferd gut beobachten und im Zweifelsfall einen Bluttest durchführen lassen. Dieser Bluttest überprüft die Antikörper über einen Titer-Test IFT, wobei ein positiver AK Titer auf einen Kontakt mit dem Erreger hinweist. Wird ein positiver Kontakt damit belegt sollten weitere Tests durchgeführt werden, um Gewissheit zu erlangen.

Homöopathie für Pferde – Homöopathie bei Insektenstichen und Bissen

Eines der am häufigsten eingesetzten Mittel ist Apis. Es wird eingesetzt wenn sich große geschwollene Flecken auf der Haut zeigen und bei Ödemen. Alle Insektenstiche können zusätzlich mit Urtica urens behandelt werden, wenn sich hochgradige Hautreizungen zeigen. Calendula extern kann äußerlich aufgetragen werden, um den Juckreiz zu stillen und um die Biss- oder Stichstelle sauber zu halten.

Alle Stichverletzungen, also auch die durch Insekten, sollten mit Ledum abgedeckt werden. Rhus toxicondendron oder Bovista ist hilfreich bei Schwellungen die große Hautbereiche betreffen. Alle Mittel können in der C 30 eingesetzt werden und nach einigen Gaben, die zwischen 1-3 x täglich liegen können, entscheidet der Verlauf der Reaktion auf das Mittel darüber, wie lange es gegeben werden muss.

Unterstützend haben sich äußerlich Aloe Vera Gel, dünn auf die Stiche oder Bisse aufgetragen, oder Heilerde, zum Kühlen als Brei auf die Wunde gebracht, sehr gut bewährt.

Bildnachweis: Starpics / stock.adobe.com

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