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Angst – der große Stressfaktor bei Tieren

Lesezeit: 2 Minuten Auch Tiere verspüren Angst. Bei domestizierten Tieren, die eng mit Menschen zusammenleben, können allerdings auch Übersprunghandlungen ausgelöst werden. Der Kampf und Fluchtreflex ist aus der Bindung zum Menschen heraus nicht mehr so ausgeprägt, sie verhalten sich nicht mehr "natürlich".

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Angst – der große Stressfaktor bei Tieren

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Angstreaktionen bei Hunden
Bei Hunden gibt es Angstreaktionen wie Bellen, Beißen oder Verstecken. Diese werden ausgelöst durch fremde Situationen, fremden Geräuschen, fremde Menschen, dem Tierarzt, Angst vor anderen Tieren oder einem zurückliegenden Trauma.

Angstreaktionen bei Katzen
Bei Katzen ist das Ganze sehr ähnlich. Sie fauchen, kratzen, beißen, verstecken sich. Außerdem kann es zusätzlich noch zu Unsauberkeit kommen. Die Auslöser sind dieselben wie bei Hunden.

Traumata bei Tieren
Bei Tieren aus einem Tierheim ist verstärkt mit Angstreaktionen zu rechnen, hier ist es gut, wenn man ein wenig der Vorgeschichte des Tieres in Erfahrung bringen kann. Wurde es geschlagen? Getreten? An der Kette gehalten? Bekam es zu wenig zu fressen und hat Angst, ständig hungrig bleiben zu müssen? Wurde es verletzt?

Kompensationshandlungen
Viele Hunde überfressen sich deshalb regelmäßig, weil sie als Welpen ständig um ihr Futter fürchten mussten. Vermutlich kamen sie aus einem großen Wurf und gehörten zu den schwächeren Welpen, weswegen sie nicht ausreichend gesäugt wurden oder vor einem leeren Napf landeten, den sie gerade mal sauberlecken konnten.

Viele Katzen wurden als Kitten brutal eingefangen und von der Mutter getrennt und ducken sich auch unter einer wohlwollenden menschlichen Hand.

Ursachenforschung
Die Ursachen der Angst herauszufinden, bedarf einiger Detektivarbeit und Geduld. Vor allem, wenn man dem Tier die Angst wieder nehmen möchte, muss man sich sehr viel Zeit nehmen und dem Tier Sicherheit geben. Dies funktioniert am besten, indem man sich die Sprache des Tieres aneignet und ihm quasi auf Augenhöhe begegnet.

Tiere haben ein sehr gutes Gedächtnis. Wenn ihnen ein Mensch einmal etwas Böses getan hat, verlieren sie das Vertrauen zum Menschen allgemein, merken sich jedoch auch ganz genau die einzelne Person.

Das Vertrauen wieder herstellen
So kann es vorkommen, dass Tiere, die von einem Menschen einmal misshandelt wurden, grundsätzlich schlecht auf alle Menschen zu sprechen sind. Hier ist nun Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt, damit das Tier lernt, zu differenzieren und zumindest zu einer Bezugsperson wieder Zutrauen fassen zu können.

Unterstützung durch Bachblüten
Tiere sprechen grundsätzlich gut auf Bachblüten an. Allerdings ist darauf zu achten, dass in der Mischung für Tiere kein Alkohol verwendet wird. Bachblüten kann man ohne weiteres in das Trinkwasser des Tieres geben.

Mögliche Symptome und passende Blüten:

  • Schreckhaftigkeit und Zittern, Bei fremden Situationen, Angst gegenüber anderen Tieren: Aspen
  • Schreck durch Alltagsgeräusche: Aspen, Mimulus, Pine
  • Vor dem Tierarzt: Mimulus
  • Bellt, jault, wimmert vor Angst: Aspen, Mimulus, Agrimony
  • Beißen: Aspen, Mimulus, Holly, Scleranthus, Cherry Plum
  • Will niemanden an sich heranlassen: Water Violet
  • Wurde gequält: Aspen, Centaury, Pine
  • Bei Verlustängsten und übermäßigen Bewachen: Red Chestnut

 Hier finden Sie mehr über Angst bei Tieren.

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