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5 tolle Tipps, wie Ihr Kind die Angst vor der Kita verliert

Lesezeit: 2 Minuten Es ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes, dass es in einen Kindergarten geht. Doch einige Kinder wollen nicht von der Mutter oder dem Vater getrennt sein. Geht Ihr Kind ungern in den Hort? Hat es Angst vor der Krippe? Sträubt sich Ihr Kind davor, in den Kindergarten zu gehen? Hier bekommen Sie Tipps, wie Sie Ihrem Kind die Angst vor der Kita nehmen können.

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5 tolle Tipps, wie Ihr Kind die Angst vor der Kita verliert

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Rituale vor dem Kindergartenbesuch geben Ihrem Kind Sicherheit

Damit sich Ihr Kind an einen regelmäßigen Tagesablauf und damit auch an den Besuch einer Kita gewöhnt, sollten Sie den Tag mit einem Ritual beginnen. Solche Rituale können den Alltag Ihres Kindes erleichtern. Es lernt dadurch, mit schwierigen Situationen besser fertig zu werden. Rituale sind „Angelpunkte“, an denen sich Ihr Kind festhalten kann.

Ein Ritual könnte beispielsweise sein, dass Sie morgens zusammen mit Ihrem Kind die Zähne putzen oder ihm eine kurze Geschichte vorlesen. Wichtig dabei ist, dass Sie immer zur gleichen Zeit dieses Ritual zusammen mit Ihrem Kind durchführen. Deshalb sollten Sie morgens für Ihr Kind genügend Zeit einplanen.

Halten Sie den Abschied in der Kita möglichst kurz

Manche Kinder können sich in der Kita kaum von ihren Eltern trennen und fangen an zu weinen. Sie wollen wieder mit nach Hause genommen werden. Es ist schlimm für die Eltern, wenn sie ihr Kind weinend zurücklassen müssen. Falls Ihr Kind im Kindergarten weint und nicht bleiben will, ist es wichtig, dass Sie nicht versuchen, das Kind zu trösten. Dies kann die schwierige Situation nochmals verschlimmern. Nehmen Sie Ihr Kind kurz in die Arme und sagen Sie ein paar aufmunternde Worte zu ihm. Dann sollten Sie den Kindergarten verlassen, aber bitte nicht heimlich davon schleichen.

In den meisten Fällen ist es dann so, dass das Kind sich schnell in die Situation einfindet und sich nach kurzer Zeit vom Trennungsschmerz erholt. Kinder sind meist viel stärker, als Erwachsene dies annehmen. Das weinende Kind wird von anderen Kindern in der Kita in das Spielen mit einbezogen, so dass die Traurigkeit schnell verfliegt. Die meisten Kinder kommen am Abend glücklich aus dem Kindergarten nach Hause.

Was können Sie tun, wenn Ihr Kind nicht in die Kita will?

  • Abschiedsrituale im Kindergarten erleichtern den Kindern den Abschied von den Eltern. Ein Abschiedsritual kann zum Beispiel eine kleine Zeichnung auf dem Arm des Kindes sein oder dass die Mutter oder der Vater dem Kind beim Abschied ein kleines Kuscheltier oder „Zaubersteinchen“ übergibt.
  • Reden Sie Ihrem Kind gut zu.
  • Zweifeln Sie nicht an der Kita, denn Ihr Kind spürt Ihre Unsicherheit.
  • Nehmen Sie sich vor dem Kindergartenbesuch genügend Zeit für Ihr Kind.
  • Kontaktieren Sie die Erzieherin, wenn Ihr Kind sich weigert, in den Kindergarten zu gehen.

Tipp: Es gibt Kinder, die sich zum Beispiel nur weigern in den Kindergarten zu gehen, wenn die Mutter sie bringt. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie versuchen, dass eine Zeit lang eine andere Person (zum Beispiel Großeltern) Ihr Kind in die Kita bringt.

Machen Sie sich kein schlechtes Gewissen, weil Sie Ihr Kind in den Hort geben

Besonders Mütter, die ganztags berufstätig sind, haben oft ein schlechtes Gewissen, weil sie ihr Kind viele Stunden lang in die Kita geben müssen. Der Kindergarten bietet den Kindern eine Fülle von Erfahrungen und Anregungen. Sie lernen mit anderen umzugehen und sich im Leben zu behaupten.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder, die nicht in einem Kindergarten waren, später in der Schule oft Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern haben.

Bildnachweis: pingpao / stock.adobe.com

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