Familie Praxistipps

Der perfekte Start in den Kindergarten

Lesezeit: 2 Minuten Der Besuch des Kindergartens bedeutet für Eltern und Kindern meistens die erste größere Trennung. Da können auch Tränen fließen. Aber Kinder brauchen diesen ersten Schritt in die Unabhängigkeit. Mit unseren Tipps gelingt Ihnen und Ihren Kindern ein heiterer Start in den Kindergarten.

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Der perfekte Start in den Kindergarten

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Eigene Ängste überwinden
Kinder begegnen Neuem mit einer erfrischenden Neugierde. Meist sind es die Ängste der Erwachsenen, die sie verunsichern. Es ist normal, sich um sein Kind zu sorgen. Steigern Sie sich jedoch nicht in negative Gedanken hinein, sondern sehen Sie die positiven Seiten: Der Kindergarten hat einen hervorragenden Ruf, die Erzieherin hat sich auf Anhieb mit Ihrem Kind verstanden, Kinder können schnell neue Freundschaften schließen…

Ablauf Kindergarten
Besonders schüchternen Kindern hilft es, wenn sie vorher den Tagesablauf im Kindergarten kennen. Vielleicht kann es mit Ihnen einen Probetag im Kindergarten verbringen. Erzählen Sie, wie der Tag abläuft und verdeutlichen Sie auch die Stellung der Erzieher. Wenn Sie nicht da sind, kann Ihr Kind jederzeit Fragen, Sorgen oder Freude mit den Erziehern teilen.

Ein eigener Rucksack
Sie bekommen von Ihrem Kindergarten eine Liste mit Dingen, die Ihr Kind braucht. Dazu gehört auch ein Rucksack mit Brotdose. Lassen Sie Ihr Kind die Sachen aussuchen, auch wenn Ihnen das schrille Motiv der momentan angesagten Lieblingsfigur aus dem Fernsehen nicht gefällt. Auch das ist ein Schritt in die Selbstständigkeit. Und auf den heiß geliebten Rucksack wird Ihr Kind gut achten.

Beschriften
Kindergartenkinder achten weniger auf Ihre Sachen. Mit robusten Jeans und einfachen T-Shirts sind sie besser gekleidet als mit modisch teuren Klamotten, die sich nicht gut reinigen lassen. Denken Sie daran, Rucksack und Jacken mit dem Namen Ihres Kindes zu beschriften. So vermeiden Sie Verwechslungen.

Der 1. Tag
Da Sie Ihr Kind am besten kennen, entscheiden Sie, wie die Trennung verlaufen soll. Manche Kinder brauchen Ihre Mutter um sich einzugewöhnen. Andere wiederum kommen besser zurecht, wenn der Abschied kurz und schmerzlos ausfällt. Oft verhindert die Anwesenheit der Eltern, dass sich Kinder auf die neue Situation einlassen.
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen Zeitpunkt, an dem Sie es wieder abholen. Selbstverständlich sind Sie pünktlich. Wenn Sie unsicher sind, können Sie auch früher kommen und werden erleichtert feststellen, dass Ihr Kind glücklich und zufrieden mit anderen spielt.

Zeit einplanen
In den ersten Tagen sollten Sie Zeit einplanen, denn Ihr Kind braucht einige Wochen, um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Stehen Sie morgens rechtzeitig auf, damit Sie nicht in Stress geraten.
In den ersten Tagen sollte Ihr Kind nur ein bis zwei Stunden in dem Kindergarten bleiben. Hinterlassen Sie Ihre Handynummer und verabreden Sie mit den Erziehern, dass sie sich melden, wenn Ihr Kind sich nicht beruhigt.

Erschöpft
Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Kind nach dem Kindergarten aggressiv oder müde wirkt. Das neue Zusammenleben mit anderen Kindern bedeutet für die Kleinen regelrecht Stress. Es braucht ein Ventil, um sich abzuregen. Manchmal hilft ein Mittagsschlaf oder eine gemütliche Vorlesestunde. Manche Kinder wollen einfach nur eine Zeitlang alleine für sich bleiben.

Ernste Probleme
Wenn Ihr Kind auch nach einigen Wochen sich nicht von Ihnen trennen möchte oder deutliche Abneigung gegen den Kindergarten erkennen lässt, müssen Sie die Ursachen ergründen. Ein Gespräch mit den Erziehern hilft meistens weiter. Überlegen Sie gemeinsam, wie die Situation verändert werden kann. Scheuen Sie sich nicht, notfalls kostenfreien Rat bei einer familiären Beratungsstelle zu suchen. 

Literatur:
Johanna Friedl: Auf in den Kindergarten! Eltern-Leitfaden für eine glückliche Kindergartenzeit. Gondrom Verlag 2005
ISBN-10: 3811225677

 

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