Büroorganisation

Motivation im Büro – so setzen Sie Ihre Vorhaben wirklich um

Motivation im Büro – so setzen Sie Ihre Vorhaben wirklich um
geschrieben von Wera Nägler

Sich etwas vorzunehmen wie neue Konzepte entwickeln, das Intranet oder den Webauftritt überarbeiten oder eine neue EDV einführen, heißt: über einen längeren Zeitpunkt „dranbleiben“. Jedes Vorhaben durchläuft die Zyklen anfangen, erledigen, abschließen. Damit das gelingt, bearbeiten Sie am besten gleich die Schritte 3 und 4 während des Lesens. Komfortabel dazu: das PDF-Dokument am Schluss des Artikels.

Mithilfe meines Artikels „Motivation im Büro – welche Projekte haben Sie sich vorgenommen?“  haben Sie für Ihre langfristigen Vorhaben im Büro zuerst Ihr Projekt definiert. Und Sie haben sich im zweiten Schritt bereits klargemacht, was Sie dafür einsetzen und vielleicht manchmal auch „opfern“ müssen.

Richten Sie nun den Blick auf das, was Sie gewinnen und wie Sie sich belohnen. Machen Sie die Aufgaben wirklich schriftlich. Dann können Sie bei Durchhängern und Motivationslöchern noch einmal nachlesen, welcher Erfolg oder Nutzen Sie ganz am Ende erwartet. Das hilft erfahrungsgemäß beim Durchhalten, wenn die Anfangseuphorie verflogen ist.

Am Schluss dieses Artikels finden Sie ein komfortables PDF-Dokument, in das Sie Ihre Gedanken sofort eintragen können. Vielleicht hängen Sie es sogar an einem gut sichtbaren Platz auf? Dann haben Sie Ihr Vorhaben immer im Blick.

1. Was gewinne ich?

Antworten können hier beispielsweise sein: Geld, mehr Ansehen, mehr Sicherheit, nächsten Schritt auf der Karriereleiter, schöne Umgebung, ein gut sortiertes Büro oder optimalen Server/PC, Software, die mir die Arbeit erleichtert, bessere Vernetzung und Kontakte etc. Dieser Aspekt hat mit Ihrer persönlichen Motivation zu tun. Das können äußere Faktoren sein (Geld, Ansehen) oder auch innere (Weiterentwicklung, sich selbst etwas beweisen).

Ihre ureigene Motivation brauchen Sie mit niemandem zu diskutieren! Meine Motivation, beispielsweise bei meinem Projekt, ist eher geprägt von Spaß haben, etwas Neues machen, mein Wissen verbreiten wollen und ganz „un-geschäftsmäßig“ kommen erst ziemlich am Ende Faktoren wie reich und berühmt werden. Also, wie ist das bei Ihnen?

Zwei Empfehlungen:

  1. Wenn Sie im Laufe der Zeit Durchhänger haben und die Motivationsspirale abwärts geht, dann lesen Sie, was Sie jetzt aufgeschrieben haben, was Sie letztendlich gewinnen.
  2. Wenn Sie gut überlegt, abgewogen und sich entschieden haben – dann diskutieren Sie nicht mit „Ja-aber-Menschen“, ob Ihr Vorhaben sinnvoll ist. Die Phase der „Bedenkenträger“ ist an dieser Stelle vorbei, nutzen Sie deren Potenzial vorher. Suchen Sie sich lieber Menschen, die Sie in Ihrem Vorgehen unterstützen und ermutigen, es zu Ende zu bringen.

2. Wie belohne ich mich?

Antworten können hier beispielsweise sein: Theater- oder Musicalbesuch, eine besonders schöne, aber teure Bürotasche, ein Wellness-Wochenende mit Partner/Partnerin, die vorher vielleicht verzichten mussten, eine Massage, einen schönen Bildband, einen eBook-Reader, einen Tag in der Woche erst um 10:00 Uhr ins Büro, einen wertvolleren Bürostuhl als Ihr Etat vorgesehen hat.

Was ist für Sie erstrebenswert, womit belohnen Sie sich? Meine Belohnung ist beispielsweise eine 10er-Karte Massage, damit ich neben der vielen zusätzlichen Bildschirmarbeit auch ausgleichende Genuss-Phasen habe.

Mein Tipp: Wenn Ihr Projekt sehr lange läuft, schieben Sie kleine Zwischenbelohnungen ein. Das gibt jedes Mal eine kleine Initialzündung und Sie wissen, warum Sie das Ganze überhaupt machen.

Jetzt sind Sie dran – Motivation im Büro auch bei größeren Vorhaben

Damit Sie ein richtig gutes Gefühl haben, beachten Sie die folgenden Phasen: anfangen, erledigen, abschließen. So kommen Sie dem erfolgreichen Abschluss Ihres persönlichen Projekts jeden Tag ein bisschen näher. Nutzen Sie auch die Checkliste für motivierteres Arbeiten im Büro.

Gutes Gelingen!

Bildnachweis: WavebreakmediaMicro / stock.adobe.com

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Wera Nägler