Kommunikation

9 Erfolgsregeln für sinnvolle Elternarbeit: Vertrauensaufbau durch Elternbriefe

Wichtig für Eltern im Schulalltag sind ein beständiger Kontakt und ein offener Dialog. Ein Medium dazu sind Elternbriefe. Vertiefen Sie mit diesen Briefen das gegenseitige Vertrauen. Sie sind außerdem eine gute Chance für die Imageförderung der Schule. Deshalb sollten sie nie 08/15-Schreiben sein, sondern wohl überlegt und kreativ gestaltet werden.
9 Erfolgsregeln für eine gute Elternarbeit durch Elternbriefe:

Transparente Information stärkt das Vertrauen
Zeigen Sie den Eltern zu Beginn des Schuljahres den Weg durchs Schuljahr mit einer Übersicht über die wichtigsten Termine auf, am besten als "Kalenderblatt" in Tabellenform.
Informieren Sie die Eltern zeitnah über wichtige Ereignisse, zum Beispiel eine Klassenzusammenlegung oder die Änderung von Lehrersprechzeiten. Kommen Sie bei wichtigen Ereignissen der Gerüchteküche durch sachliche Information zuvor, zum Beispiel, wenn ein Lehrer längere Zeit erkrankt ist. Informieren Sie aber nur die Eltern, die tatsächlich betroffen sind!

Gestaltung des Schullebens und gemeinsame Erreichung pädagogischer Ziele
Stimmen Sie die Eltern rechtzeitig per Elternbrief auf eine Projektwoche oder ein Sommerfest ein. Sie sichern sich damit die Bereitschaft, teilzunehmen und mitzuhelfen.
Verschicken Sie in der Vorweihnachtszeit einen Elternbrief mit Kriterien für gutes Spielzeug als Anregung für den Weihnachtseinkauf oder eine Liste mit empfehlenswerter altersspezifischer Lektüre.
Mit einer Checkliste können Sie Eltern und Kinder darin unterstützen, die Hausaufgaben effektiv zu erledigen oder alles Wichtige in die Schultasche zu packen. 
Praxis-Tipp:
Schreiben Sie den Inhalt eines "pädagogischen" Elternbriefes ein zweites Mal. Diesmal im "Schülerjargon" und teilen Sie ihn an die Schüler aus. So fühlen auch sie sich angesprochen. Schließlich geht es ja um die Schüler. Besonders geeignete Themen sind Tipps zum Lernen oder Vereinbarungen zum Miteinander-Umgehen. 
9 Erfolgsregeln für Elternbriefe:
1. Achten Sie auf eine ausgewogene Anzahl!
2. Sprechen Sie den Umgang mit Elternbriefen am Elternabend an, damit die Eltern über die Gepflogenheiten der Schule Bescheid wissen. 
3. Vergewissern Sie sich, dass die Informationen auch bei den Eltern ankommen, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen. Lassen Sie sich dabei eventuell von anderen Eltern oder dem Elternbeirat unterstützen. 
4. In der Kürze liegt die Würze!
5. Heben Sie das Wichtige und Prägnante durch Absätze, Schriftgröße, Rahmen, Schattierung und Fettdruck hervor. 
6. Gestalten Sie den Elternbrief anlassbezogen: Einen Brief zur Einschulung darf auch mal das Bild einer Schultüte oder eines ABC-Schützen zieren. 
7. Starten Sie mit einem netten Gruß oder Wunsch – fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus! 
8. Lassen Sie sich bei wichtigen Elterninformationen den Erhalt bestätigen. 
9. Veranlassen Sie, dass auch die Lehrer Ihrer Schule den Briefbogen mit dem Schullogo verwenden. Dies drückt Professionalität und Corporate Identity aus.
PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.