Homöopathie Praxistipps

Rücken- und Wirbelsäulenprobleme beim Pferd – Homöopathie kann helfen

Lesezeit: 2 Minuten Verspannungen der Rückenmuskulatur, Spondylose oder Kissing spines sind Begriffe, die bei Wirbelsäulenproblemen beim Pferd am Häufigsten auftreten. Aber auch durch Fütterungsfehler, Fehlbelastungen oder Stellungsfehler können Probleme entstehen, die sich in der Regel gut mit homöopathischen Mitteln wenigstens lindernd behandeln lassen.

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Rücken- und Wirbelsäulenprobleme beim Pferd – Homöopathie kann helfen

Rücken- und Wirbelsäulenprobleme beim Pferd – Homöopathie kann helfen

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Rücken- und Wirbelsäulenprobleme beim Pferd

Erkrankungen im Wirbelsäulenbereich können für das Pferd sehr unangenehm bis schmerzhaft sein. Dadurch kann die Reitbarkeit des Pferdes eingeschränkt sein oder eine Nutzung zum Reiten sogar unmöglich sein. In den meisten Fällen handelt es sich um Muskelverspannungen, die durch Kälte, Überlastung oder Fehlbelastungen entstanden sind. Ist dies der Fall, können oft Wärmebehandlungen, Magnesiumzugaben zum Futter oder Massagen helfen. Bei hartnäckigen Verspannungen kann die Homöopathie weiterhelfen.

Treten die Schmerzen durch Erkrankungen der Wirbelsäule auf, sind die Chancen einer Heilung meist nicht mehr so hoch. Spondylose oder Kissing spines lassen sich selten ohne einen Eingriff beheben, man kann aber die Auswirkungen mit homöopathischen Mitteln durchaus positiv beeinflussen und damit Schmerzen mildern. Die Diagnose von Rückenproblemen oder Wirbelsäulenerkrankungen sollten immer durch den Tierarzt gestellt werden, auch damit eine Auswahl von homöopathischen Mitteln leichter fällt.

Symptome, die bei Rücken- oder Wirbelsäulenproblemen auftreten, sind u. a. Lahmheiten, Störungen im Bewegungsablauf, Rückenmuskelverspannungen, allgemeine Steifigkeit oder Koordinationsschwierigkeiten der Gliedmaßen. Auch Ungehorsam bei bestimmten Übungen, wenn dieser immer wieder auftritt, sollte daran denken lassen, dass eventuell gesundheitliche Aspekte dafür ein Grund sein könnten. Oft hilft eine Änderung im Training oder der Reittechnik schon weiter, damit das Pferd sich schmerzfreier bewegen kann.

Homöopathische Mittel bei Rücken- oder Wirbelsäulenproblemen

  • Belladonna wird häufig bei entzündlichen Prozessen der Wirbelsäule eingesetzt. Es passt zu Pferden, die sehr lebhaft, zum Teil schon fast nervös und reizbar erscheinen oder auch zu Pferden, die sehr apathisch wirken. Bei Problemen im Rückenbereich kann auch die Hals- und Nackenmuskulatur steif oder geschwollen sein. Oft wird auch eine vermehrte Wärme der Bereiche festgestellt, die auf die entzündlichen Prozesse zurückzuführen sein können. Eine erhöhte Körpertemperatur ist ebenfalls oft ein Hinweis. Besserung tritt beim Satteln oder bei Ruhe auf, Verschlechterungen treten in Nässe und Kälte oder bei Berührung auf.
  • Nux vomica ist eines der Mittel, die am Häufigsten bei Wirbelsäulenproblemen mit Verspannungen eingesetzt werden. Die Muskulatur ist dann stark verspannt, was zu einer starken Schmerzhaftigkeit des Rückens führen kann. Das Mittel passt sehr gut zu Pferden, die sehr stressempfindlich sind. Pferde dieses Arzneimittelbildes müssen oft lange gearbeitet werden, bis sie sich im Rücken lösen. Besserung gibt es nach kurzen Ruhephasen oder in der Wärme des Stalls.
  • Weitere homöopathische Mittel, die zur Anwendung kommen könnten, sind Rhododendron, Strychninum oder Lachnanthes. Bei Erkrankungen der Knochen kann Symphytum versucht werden.

Die homöopathischen Mittel können in der D30 1 x am Tag verabreicht werden, dazu gibt man dem Pferd 5-10 Globulis in einem Stück Apfel zum Fressen oder löst die Globulis in ein wenig Wasser auf und gibt dieses direkt ins Maul ein.

Bildnachweis: maywhiston / stock.adobe.com

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