Homöopathie Praxistipps

Herzprobleme beim Pferd homöopathisch unterstützen

Lesezeit: 2 Minuten Auch Pferde können an Herzschwäche leiden. Durch eine Herzinsuffizienz lässt die Leistung des Pferdes erheblich nach und es zeigen sich meist blaue Schleimhäute da die Organe nicht mehr richtig durchblutet werden können, weil der Herzmuskel es nicht mehr schafft. Die Homöopathie bietet einige Herzmittel die unterstützend oder sogar vorbeugend eingesetzt beim Pferd werden können.

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Herzprobleme beim Pferd homöopathisch unterstützen

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Herzerkrankungen beim Pferd

Meist handelt es sich um Herzinsuffizienz wenn ein Pferd einen Herzfehler aufweist. Die sinkende Leistungsfähigkeit des Herzens ist für die vielfältigen Probleme die das Pferd dadurch bekommt verantwortlich. Eine zu geringe Pumpleistung sorgt für Sauerstoffarmut, das Blut kann sich in den Venen stauen und Ödeme können entstehen.

Wassereinlagerungen können aber auch in der Lunge auftreten und die Atmung des Pferdes beeinträchtigen. Für eine gewisse Zeit versucht das Herz dies auszugleichen indem es wesentlich schneller schlägt. Da dies auf Dauer nicht möglich ist bilden sich dadurch Wassereinlagerungen und eine ausreichende Durchblutung der Organe ist dann nicht mehr gegeben.

Verantwortlich für eine Herzschwäche sind oft Auslöser wie Herzmuskelentzündungen, die durch eine Infektion entstehen können, Schockzustände durch Flüssigkeitsmangel eventuell nach einem heftigen Durchfall oder auch Vergiftungen, sowie angeborene Missbildungen oder sogar ein Herzinfarkt, der nicht erkannt wurde.

Bestehen diese Probleme äußern diese sich oft in Schwäche, oder durch Ödeme im Bauch, der Lunge oder den Beinen. Auch Husten kann ein Anzeichen für eine Herzschwäche sein, wenn sonst keine Erkrankungen wie eine Bronchitis oder eine Erkältung bestehen. Die Atmung ist stark verändert, das Pferd atmet eher zu schnell und zu flach und die Schleimhäute können bläulich aussehen.

Weitere Hinweise auf Herzerkrankungen beim Pferd

Ein weiterer Hinweis kann eine Veränderung im Wesen des Pferdes sein, wenn es früher hitzig und spritzig war und nun plötzlich nur noch apathisch herum steht sollte man reagieren und den Tierarzt hinzu ziehen. Dieser wird eine Untersuchung vornehmen und bei einem positiven Befund ACE-Hemmer und eventuell ein Entwässerungsmittel verschreiben.

Gut eingestellt können Pferde, die noch am Anfang der Erkrankung stehen, meist noch leicht geritten werden, für den Sport sind sie meist allerdings nicht mehr leistungsfähig genug.

Das Herz-Kreislaufsystem kann man vorbeugend stärken, indem man das Pferd im Training hält. Überlastungen sind für jedes Pferd, auch für das Gesunde nicht angebracht und wenn das Tier nicht trainiert ist, kann man nicht von heut auf morgen einen Wanderritt mit ihm vornehmen, ohne eventuelle Probleme zu schüren. Mit homöopathischen Mitteln kann man aber auch alte Pferde und Pferde die eine Vorgeschichte haben, unterstützend behandeln.

Homöopathische Herzmittel für das Pferd

Ein Standardmittel für die Herzgesundheit ist Crategus D6, das man auch als Kraut (Weißdornblätter und Blüten) unters Futter vorbeugend geben kann. Es ist ein hervorragendes Herzpflegemittel und wird eingesetzt bei deutlich nachlassender Leistung, wenn das Pferd oft müde und schlapp wirkt, zu nächtlicher Unruhe neigt, Herzhusten zeigt oder Herzgeräusche durch den Tierarzt festgestellt wurden.

Digitalis D6 setzt man ein, wenn die Beine kalt sind, sich das Pferd nicht auf die Seite legen mag und es zur Ödembildung neigt und der Puls verlangsamt ist.

Kalium carbonicum D4 ist ein Herz- und Nierenmittel, das bei Herzinsuffizienz mit Neigung zu Ödemen eingesetzt wird. Oft passt es zu Pferden, die Übergewicht haben oder hatten und auch zu älteren Pferden. Es lässt sich gut mit Crategus oder Cactus kombinieren.

Cactus D6 setzt man für Pferde ein, die wenig hinweisende Symptome zeigen, die zu einem Puls neigen, der sich kaum fühlen lässt und starkes Herzklopfen haben. Die Herzschwäche wurde oft durch einen Infekt ausgelöst.

Es gibt viele weitere Herzmittel die angezeigt sein können. Es sollten immer die Symptome mit dem Mittel abgeglichen werden um ein Mittel zu finden, dass dem Pferd so gut wie möglich hilft. Die hier vorgestellten Mittel sind die am häufigsten eingesetzten homöopathischen Mittel bei Herzerkrankungen.

Bildnachweis: Martina Berg / stock.adobe.com

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