Naturheilkunde

Heilpflanzen bei Bluthochdruck: Buchweizen entlastet

Heilpflanzen bei Bluthochdruck: Buchweizen entlastet
geschrieben von Andreas Brieschke

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten mit meist unklarer Ursache. Die naturheilkundlichen Behandlungsstrategien haben immer auch das Ziel, die Peripherie zu öffnen und den Druck zu verteilen. Hier wirkt der Buchweizen hervorragend. Er verbessert die Kapillardurchblutung und schafft so Entlastung. Lernen Sie die Heilpflanze und ihre Anwendung bei Bluthochdruck kennen.

Der Buchweizen als Heilpflanze gegen Bluthochdruck

Einige von Ihnen werden Buchweizen lateinisch Fagopyrum esculentum als Nahrungspflanze kennen. Er ist als Sarazenenkorn in Osteuropa weit verbreitet und in Österreich als Heidensterz bekannt. Generell handelt es sich bei diesem Knöterichgewächs um ein sogenanntes Pseudogetreide. Es ist also für glutenfreie Ernährung geeignet.

Im Zusammenhang mit unserem Thema Bluthochdruck interessiert uns die Anwendung des Buchweizenkrautes. Der Apotheker spricht von Fagopyri Herba. Unter dieser Bezeichnung ist es frei verkäuflich. Es ist ungiftig, die Anwendung daher unbedenklich und mit anderen naturheilkundlichen oder wenn nötig schulmedizinischen Therapien kombinierbar.

Inhaltsstoffe von Buchweizenkraut

Wir finden hier eine große Menge von gefäßwirksamen Pflanzenfarbstoffen, sogenannte Flavonoide. Besonders das Rutin mit einem Gehalt bis zu 8% ist hier zu nennen. Es bedingt die leicht rötliche schimmernde Färbung der ganzen Pflanze. Zusätzlich finden wir Mineralien insbesondere Kieselsäure. Diese Kombination macht die besondere Heilwirkung aus.

Buchweizen heilt die Gefäße und hilft bei Bluthochdruck

Wie bei vielen Heilpflanzen muss auch beim Buchweizen die Gesamtwirkung betrachtet werden. Durch die Verbesserung des Gefäßstoffwechsels wird die Peripherie geöffnet. Man kann sich als Analogie vorstellen, wie die unter hohem Druck stehenden großen Blutgefäße durch die Kapillarsprossung ganz viele winzige Löcher bekommen und dadurch der Druck sinkt ähnlich wie in zur Bewässerung eingesetzter Schlauch.

So lässt sich die leicht blutdrucksenkende Wirkung begreifen. Insbesondere der Kapillarstoffwechsel und die Elastizität der Kapillaren werden eben deutlich verbessert. Buchweizenkraut wirkt daher auch Durchblutungsstörungen. Auch venöse Leiden werden positiv beeinflusst und Arterienverkalkung vorgebeugt. Buchweizenkraut ist ein wirkliches Heilmittel für die Blutgefäße. Sie können unbedenklich drei Tassen täglich (ein Teelöffel pro Tasse) über längere Zeit trinken. Eine gewisse Wirkung sollte sich nach einigen Wochen bemerkbar machen.

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Andreas Brieschke