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Glutenfreie Getreidealternativen – Welche Sorten gibt es?

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, müssen Sie auf glutenhaltiges Getreide verzichten und sich dauerhaft glutenfrei ernähren. Da Getreide und stärkehaltige Lebensmittel für eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig sind, sollten Sie diese durch glutenfreie Alternativen ersetzen. Hier finden Sie eine Auswahl an glutenfreien Getreidealternativen.

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Glutenfreie Getreidealternativen – Welche Sorten gibt es?

Glutenfreie Getreidealternativen – Welche Sorten gibt es?

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Amaranth ist ein glutenfreies Getreide

Von der Amaranthpflanze können Sie sowohl die Blätter als auch die Samen essen. Die Amaranthsamen können Sie als Getreidebrei zum Frühstück kochen oder in Suppen einrühren, um den Geschmack zu verstärken oder diese anzudicken. Amaranthmehl können Sie wie Weizenmehl verwenden. Amaranth und Amaranthmehl können Sie in ausgewählten Supermärkten oder in Bioläden finden.

Auch Buchweizen kommt ohne Gluten aus

Buchweizen ist mit Rhabarber verwandt und ein Pseudogetreide, da er botanisch gesehen kein echtes Getreide ist. Aus den Samen der Buchweizenpflanze werden Mehl oder Flocken hergestellt. Manchmal wird Buchweizen auch geschält und geschrotet als Buchweizengrütze verkauft.

Buchweizen ist von Natur aus glutenfrei. Sie können Buchweizen wie Reis kochen und als Beilage für Suppen, Gemüsegerichte oder Aufläufe verwenden. Die Buchweizengrütze können Sie als Beilage zu Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten servieren.

Eine weitere glutenfreie Alternative zu Getreide bietet Mais

Mais ist glutenfrei und wird auf der ganzen Welt angebaut. Maisstärke können Sie als Verdickungsmittel und als Paniermehl für Fleisch und Fisch verwenden.

Polenta ist ein Maismehl, welches aus gemahlenem Mais hergestellt wird und grob oder fein sein kann. Sie können Polenta heiß als Beilage zu Eintöpfen, Aufläufen oder Fleisch servieren. Als Alternative können Sie sie auch erkalten lassen, in Stücke schneiden und anbraten oder grillen.

Hirse

Hirse hat einen milden, nussigen Geschmack und eine cremige Konsistenz und kann ähnlich wie Reis verwendet werden. Sie können Hirse als Ersatz für Couscous nehmen, welches traditionell für Tabbouleh, einem beliebten Salat aus dem Nahen Osten, verwendet wird. Aus Hirseflocken können Sie einen Frühstücksbrei machen. Hirsemehl können Sie beim Backen einsetzen.

Quinoa

Quinoa, welches „kinwa“ ausgesprochen wird, ist ein Pseudogetreide, das im Vergleich zu anderen Getreidesorten viel Eiweiß und viele Ballaststoffe enthält. Quinoa ist ein kleines rundes Getreide, das in Peru und Bolivien angebaut wird. Sie können es wie Reis verwenden, als Beilage, in Salaten wie z. B. Tabbouleh oder als Frühstücksbrei. Für Vegetarier ist Quinoa eine gute Eiweißquelle und eine Alternative zu Fleisch.

Reis

Reis ist ein Grundnahrungsmittel, welches in vielen Ländern auf der ganzen Welt gegessen und angebaut wird. Es gibt viele verschiedene Reissorten wie z. B. Basmati, brauner Reis und Arborio, ein Rundkornreis, der traditionell für Risotto verwendet wird. Jede Sorte hat einen anderen Geschmack und eine unterschiedliche Konsistenz.

Aus gemahlenem rohen Reis wird Reismehl hergestellt. Reismehl können Sie beim Backen wie Weizenmehl verwenden, als Verdickungsmittel und um Reisnudeln herzustellen, eine Alternative zu Weizennudeln.

Wo können Sie diese alternativen Getreidesorten und Mehle kaufen?

Viele dieser glutenfreien Alternativen wie Reis, Polenta und Quinoa können Sie in Ihrem Supermarkt vor Ort finden. Auch Bioläden haben eine Auswahl an alternativen Getreidesorten und Mehlen. Sie können diese Getreidesorten und Mehle auch über das Internet beziehen.

Teff – die eher unbekannte Getreidealternative

Teff ist eine Süßgräserart, die in Nordostafrika (Äthiopien) beheimatet ist und als Getreide geerntet wird. Teff ist ähnlich wie Hirse. Es ist das kleinste Getreide der Welt, weshalb es auch Zwerghirse genannt wird. Teff können Sie vielseitig verarbeiten, sowohl für süße als auch deftige Speisen. Teffmehl hat einen ausgeprägten nussigen Geschmack und kann wie andere glutenfreie Mehle verwendet werden. Injera, ein traditonelles weiches Fladenbrot aus Äthiopien, wird mit Teffmehl gebacken.

Bildnachweis: Grafvision / stock.adobe.com

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