Familie Praxistipps

Helfen Sie Ihrem Kind, die Unlust bei den Hausaufgaben zu besiegen

Lesezeit: 2 Minuten Tagtäglich das gleiche Spiel: Sabine kommt von der Schule, isst zu Mittag, berichtet von ihren Erlebnissen. Dann sollte es an die Hausaufgaben gehen. Doch Sabine mag nicht und macht sich erst nach langer Diskussion daran. Doch um 16.00 Uhr ist immer noch nichts erledigt. Ihre Mutter ist verzweifelt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind helfen können, die Unlust bei den Hausaufgaben zu überwinden!

2 min Lesezeit
Helfen Sie Ihrem Kind, die Unlust bei den Hausaufgaben zu besiegen

Helfen Sie Ihrem Kind, die Unlust bei den Hausaufgaben zu besiegen

Lesezeit: 2 Minuten

Steigern Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes

Ein häufiger Grund für vermeintliche „Faulheit“ ist die Angst eines Kindes, der bevorstehenden Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Wenn es die Aufgabe aber erst gar nicht anpackt, so hat es die Gewissheit, auch nicht daran scheitern zu können. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass es nichts gibt, was es nicht schaffen kann. Unterstützen Sie es bei schwierigen Aufgaben und loben Sie es, wenn es diese erfolgreich gemeistert hat.

Planen Sie mit Ihrem Kind die Reihenfolge der Hausaufgaben

Je älter Ihr Kind wird, umso mehr muss es sich Lerninhalte zu Hause aneignen und umso größer wird der Berg der zu erledigenden Hausaufgaben. Häufig fühlen sich Kinder von der Menge „erschlagen“. Sie wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Erstellen Sie mit Ihrem Kind einen Plan, der die Reihenfolge der Hausaufgaben festlegt. So erledigt es die Aufgaben nacheinander, hat somit ein Erfolgserlebnis nach dem anderen und verliert die Angst vor dem riesigen Berg.

Portionieren Sie mit Ihrem Kind die Hausaufgaben

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich nicht übernimmt. Die Motivation weiterzumachen ist deutlich höher, wenn es zwischendurch Erfolgserlebnisse hat. Ermutigen Sie Ihr Kind also dazu, nicht alle Vokabeln auf einmal zu lernen, dies führt nur dazu, dass es sich nicht alle merken kann.

Teilt es sich die zu lernenden Wörter aber in kleine Portionen ein, so lernt es sie erfolgreich und nachhaltig. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kind zwischen den einzelnen „Wortpäckchen“ eine völlig andere Aufgabe erledigt wie z.B. die Mathe-Hausaufgaben. Das verhindert Langeweile und Überdruss und steigert die Behaltensleistung.

Fazit: Auch bei offensichtlicher Unlust Ihres Kindes bei den Hausaufgaben sind Sie nicht machtlos: Nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor der Menge und den schwierigen Aufgaben. Ermutigen Sie es dazu, kleine Schritte zu gehen und üben Sie mit ihm Lernstrategien wie die Abwechslung von kreativen und mathematischen Aufgaben. So wird Ihr Kind bald wieder Freude an den Hausaufgaben haben und diese zuverlässig erledigen.

Lesen Sie dazu auch meine Artikel:

Bildnachweis: Ingo Bartussek / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: