Erziehung

Ausgangszeiten: Wie lange dürfen Teenager ausgehen?

Alle Teenager möchten sich außerhalb der Familie mit Freunden treffen, am liebsten jeden Tag. Eltern sind oft sehr besorgt um Kinder und werden unsicher wenn es um die Frage der Ausgangszeiten geht. Wie lange darf ein Teenager weg und wohin? Wichtig ist es, klare Ausgangsregeln zu erstellen. Wenn beide Parteien sich an die Verabredungen halten kann (fast) nichts schief gehen.

Jeder Teenager braucht seinen Freiraum, jedes Elternteil hat da so seine Bedenken. Oft stellt sich eine gewisse Unsicherheit ein, wenn es um altersgerechte Ausgangszeiten am Abend geht. Ich möchte Ihnen einige Anregungen geben, den Bedürfnissen beider Seiten gerecht zu werden.

Teenager: Der Wunsch nach langen Ausgangszeiten
Sich mit Freunden treffen, Kino, Party, all das gehört zum Teenager sein. Und das ist gut so. Unterschieden Sie von Anfang an zwischen Ausgangszeiten am Wochenende und während der Schulzeit. Geben Sie am Wochenende womöglich 1 Stunde mehr als unter der Woche.

Eltern: Der Wunsch nach Ausgangsregeln
Freiräume ja! Alles ist erlaubt? Nein! Fragen Sie Ihren Teenager ruhig wohin er geht, wie er dort hin kommt und mit wem er sich trifft. Das hat nichts mit strenger Kontrolle zu tun, sondern mit Interesse. Solange Sie ein offenes Verhältnis pflegen, wird Ihnen das Zuspätkommen weitestgehend erspart bleiben.

Ausgangszeiten und Ausgangsregeln: Zwei Seiten einer Medaille
Am besten stehen beide Parteien sich offen gegenüber. Vereinbaren Sie zu Anfang ein, zwei Abende die Woche mit der Option auf mehr, wenn die Abmachungen eingehalten werden. Wie wäre folgender Vorschlag:

  • Ab 14 Jahren unter der Woche bis 21 Uhr, am Wochenende womöglich etwas länger.
  • Ab 15 Jahren bis 21.30 Uhr unter der Woche.
  • Ab 16 Jahren bis 22 Uhr unter der Woche.

Probieren Sie aus, ob Eltern und Teenager gut damit zurechtkommen.

Auch wenn ich hoffe, dass Sie diese nicht haben werden: Im zweiten Artikel zu diesem Thema werden auftretende Schwierigkeiten beschrieben und auch Umgangsmöglichkeiten vorgeschlagen. Lesen Sie weiter.

Ihre Julia Wetzel

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