Businesstipps

Arbeitsbelastung im Büro – und am Wochenende geht’s weiter?

Lesezeit: 2 Minuten Die Arbeitsbelastung im Büro hat mal wieder Spitzenwerte erreicht, aber jetzt freuen Sie sich nur noch auf Ihr Wochenende? Während Sie schon an die eine oder andere Idee für Ihre Wochenendplanung denken, fallen Ihnen Wünsche der Familie und Verpflichtungen bei Freunden und im Haushalt ein – und ruckzuck ist das Wochenende restlos voll. Keine Zeit für Müßiggang!

2 min Lesezeit

Autor:

Arbeitsbelastung im Büro – und am Wochenende geht’s weiter?

Lesezeit: 2 Minuten

Arbeitsbelastung im Büro, ade – hallo Wochenende?!
Kennen Sie das? Es ist Freitagmittag und die Arbeitswoche im Büro ist fast geschafft. Vor Ihnen liegt ein schönes Wochenende. Doch wenn Sie daran denken, was Sie sich alles vorgenommen haben, fühlen Sie sich gar nicht beschwingt. Gute Wochenend-Laune sieht anders aus!

"Ich bin am Wochenende mittlerweile genauso verplant wie von Montag bis Freitag", dämmert Ihnen eine wichtige Erkenntnis. Doch muss das sein oder kann es auch anders gehen?

Nicht nur die Arbeitsbelastung im Büro steht der Entspannung am Wochenende im Wege
Viele Menschen möchten am Wochenende das nachholen, was Sie in der Woche versäumen oder zurückstellen: ausschlafen, Sport treiben, ausgehen, sich mit Freunden treffen, etwas mit dem Partner oder der Familie unternehmen, in Ruhe shoppen gehen, endlich das Buch lesen, ins Kino, in den Zoo, ins Museum, in die Sauna gehen.

Und halt: Da war doch noch die lästige Hausarbeit, die von Montag bis Freitag zurückgestellt wurde: saugen, wischen, Wäsche machen, einkaufen, Treppenhaus wischen, Rasen mähen. Der ganze normale Alltag eben! Bei dem, was da an Freizeit-Management auf einen zukommt, kann einem schon mal die Puste ausgehen.

Ausgewogenes Wochenende als Ausgleich für die Arbeitsbelastung im Büro:

  • Nehmen Sie keine Arbeitsunterlagen mit nach Hause, weder in Papierform noch als Dateien.
  • Verbannen Sie alle Gedanken an die Arbeit. Wenn das gar nicht geht: Wecker stellen, z. B. auf 20 Minuten und dann in dieser Zeit alles erledigen, was Sie "quält". Einen zeitlichen "Nachschlag" gibt es dabei für Sie nicht!
  • Am besten bleibt der PC ganz aus, das Diensthandy sowieso. Wenn Sie das Gefühl haben, dass das nicht geht, dann machen Sie sich klar: Es ist Ihr persönliches "Waterloo", wenn Sie das Gefühl haben, während der Woche so schlecht gearbeitet zu haben, dass Sie am Wochenende unbedingt nachbessern müssen.
  • Überlegen Sie sich bis zur Mitte der Woche, was Sie am Wochenende gern machen möchten. Dies ist eine Auswahlliste – zum Aussuchen, nicht zum Abarbeiten. Besprechen Sie das frühzeitig, um die Wünsche der Familie zu berücksichtigen.
  • Überlegen Sie sich bis zur Mitte der Woche, was Sie nicht machen wollen. Ebenfalls mit der Familie klären.
  • Üben Sie sich im Nein-sagen.
  • Verplanen Sie nicht das gesamte Wochenende. Lassen Sie freie Zeiten, in denen Sie spontan und nach Lust und Laune entscheiden, was Sie machen möchten.
  • Reagieren Sie nicht reflexhaft auf jedes Telefonklingeln. Sie können es auch mal klingeln lassen.
  • Wenn Sie Dauertelefonierer im Familien- oder Freundeskreis haben, mit denen Sie trotzdem Kontakt haben möchten, übernehmen Sie die Kontrolle. Greifen Sie zum Telefon und kündigen Sie an, dass Sie in zehn Minuten weg müssen, sich aber zumindest kurz melden wollten. Beenden Sie aber wirklich nach zehn Minuten das Telefonat!
  • Wenn Sie in der Arbeitswoche viele Kontakte mit Menschen haben, schaffen Sie auch reine "Ich-Zeiten".
  • Wenn Sie in der Woche viele Routineaufgaben erledigen und sich tendenziell unterfordert fühlen, suchen Sie sich eine neue Aufgabe oder Aktivität für das Wochenende.
  • Apropos Begrenzen: Begrenzen Sie sich an einem Tag in allem, bei dem Sie glauben, dass Sie es übertreiben. Ich meine hier, dass wir auch bei den "guten" Dingen am Wochenende so manches Mal übertreiben. Das kann das Joggen sein, das Essen oder Trinken, das Fernsehschauen oder auch das Faulenzen. Versuchen Sie Ihr Wochenende ausgewogen zu gestalten.

Jetzt sind Sie dran – ausgewogenes Wochenende als Ausgleich für die Arbeitsbelastung im Büro
Überprüfen Sie für sich die vorgestellten Tipps. Suchen Sie sich die Punkte heraus, die Sie umsetzen wollen. Notieren Sie sich in Ihrer To-Do-Liste, wie die ersten drei Schritte dazu aussehen und wann Sie sie umsetzen. Freuen Sie sich darüber, wenn Ihr Wochenende trotz Arbeitsbelastung in der Woche entspannter wird.

Gutes Gelingen!
Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: