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Wo stehe ich im beruflichen Orientierungsprozess gerade?

Lesezeit: 2 Minuten Sie stehen gerade vor oder mitten in einem beruflichen Veränderungsprozess? Dann ist es hilfreich zu wissen, an welcher Stelle dieses Prozesses Sie sich gerade befinden. Denn damit hängt zusammen, wie es Ihnen aktuell geht. Wenn Sie die Phasen eines Übergangsprozesses verstehen, fällt es Ihnen oft wie Schuppen von den Augen und Sie können manch sonderbare Gefühle verstehen und einzuordnen lernen.

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Wo stehe ich im beruflichen Orientierungsprozess gerade?

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Wenn Sie einen beruflichen Veränderungsprozess vor sich haben, dann steht Ihnen eigentlich ein Übergang bevor. Da sehen Sie keinen Unterschied, sagen Sie? Dann verrate ich Ihnen, dass der kleine, aber feine Unterschied, ob ein beruflicher Orientierungsprozess gelingt, genau in dieser Unterscheidung liegt.

Unterschied zwischen Veränderung und Übergang
Ein Blick auf den begrifflichen Unterschied zwischen Veränderung und Übergang erklärt, warum Übergänge in unserer Gesellschaft und gerade auch im wirtschaftlichen Bereich oft nur ansatzweise oder lückenhaft und damit nicht dauerhaft bewältigt werden.

Veränderungen sind situationsgebunden
Es gibt die Situation vor der Veränderung, eben den Ist-Zustand und dann die Situation danach, das Neue, das Erstrebenswerte, den Soll-Zustand. Als Übergang wird nun das psychologische Geschehen bezeichnet, das die Innensicht dieser äußeren Situationsänderung darstellt. Dieser Prozess besteht dann allerdings nicht nur aus zwei Phasen, dem Vorher und Nachher, sondern aus drei Phasen.

Nur wenn Übergänge bewältigt werden, kann die angestrebte Veränderung auch stattfinden! Oft ist oder scheint es schwierig, sich die angemessene Zeit für einen akuten Übergang zu nehmen, da der von außen herangetragene oder von innen gemachte Veränderungsdruck diese angemessene Zeit als "zu lang" bewertet.

Die Rhythmen der beiden Prozesse Veränderung und Übergang sind nicht synchron. Der Übergang vollzieht sich in einer eigenen Zeit, die lange nicht so steuerbar ist, wie wir uns das wünschen. Denken Sie an Prozesse in der Natur, die Sie auch nicht beschleunigen können. Der Sprössling wächst nicht schneller, wenn man an ihm zieht. Lassen Sie sich auf Ihren ureigenen Übergangsrhythmus ein. Das ist in der Tat das Geheimnis, den Prozess schnellstmöglich zu durchlaufen.

Struktur des Übergangsprozesses
Der Übergangsprozess beginnt nicht mit einem Anfang, sondern mit einem Ende, meist in Form eines Abschieds. Die Person im Übergang muss das Alte loslassen, alte Verhaltensmuster und Identifikationen ablegen und sich von einem Stück bewährter Identität verabschieden.

Dann beginnt die Zwischenphase, die, wenn nur die Situa­­tion der Veränderung fokussiert wird, gar nicht sichtbar ist, aber tatsächlich die wichtigste Phase im Übergangsgeschehen darstellt. Dies ist die Phase des "Nicht mehr" und "Noch nicht" – ein seltsam diffuser Schwebezustand.

Er geht mit einer gehörigen Portion emotionaler Verunsicherung, Einbrüchen im Selbstbewusstsein und meist einer komplett vernebelten Sicht des jenseitigen Ufers, also dessen, was da kommen wird, einher. Hier finden je nach persönlicher Bedeutsamkeit des Übergangsgeschehens erhebliche Umstrukturierungsprozesse auf tieferen Ebenen der Persönlichkeit statt.

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