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Wir können Milliarden retten!

Lesezeit: 2 Minuten Schrecklich, aber wahr: Von den mittlerweile Milliarden E-Mails, die jeden Tag rund um die Welt versendet werden, gehören 89-97 %(!) der Kategorie Spam an. Und diese E-Mail-Spams verursachen der Weltwirtschaft einen jährlichen Schaden von mehreren Milliarden USD.

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Wir können Milliarden retten!

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In Wikipedia werden E-Mail-Spams als unerwünschte, auf elektronischem Wege übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben.

Laut dem Branchenverband Bitkom werden von 100 verschickten E-Mails 80 bereits von den E-Mail-Anbietern aussortiert. Von den verbliebenen 20 E-Mails seien etwa 15 immer noch unerwünscht – und landeten meist im Spam-Ordner der Kunden.

Durch Spams entsteht allein in den USA pro Jahr ein Schaden von schätzungsweise 17-22 Milliarden USD. Für Deutschland wird mit einem Spam-E-Mail Schaden von ca. 4,4 Mrd USD gerechnet. Nach einer im Jahre 2009 von ICF International erstellten Studie verbrauchen 62 Billionen Spam-Mails jährlich ca. 33 Milliarden kWh Energie sowie 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten und Löschen der Spam-Mails. Und diese Zeit könnte für andere, wertschöpfende Aktivitäten genutzt werden.

Neben dem klassischen Spam, kommt es jeden Tag bei jedem Unternehmen zum "internen Spam", da es (leider!) kein Anti-Spam-Filter mit der Funktion "Warum schicken Sie mir überhaupt diese Information?" existiert.

E-Mail-Spams: Im Berufsleben kommt es ganz oft zu ähnlichen Situationen

  1. Jemand schickt eine E-Mail an jemanden anderen.
  2. Jemand beantwortet an einen anderen Verteiler,als den in der ursprünglichen Nachricht.
  3. Noch eine andere Person antwortet.
  4. Es kommt zu einer langen Kette von Nachrichten, wo der Verteiler immer größer wird bzw. es bilden sich aus der ursprünglichen Nachricht mehrere E-Mail-Ketten mit diversen Inhalten an diverse Empfänger.

Ein anderer Typ ineffizienter E-Mails sind solche, wo möglichst alle Abteilungen (Verwaltung, Abteilung XY, Unternehmen etc.) in den Verteiler aufgenommen sind. Ein Mitarbeiter erhält eine E-Mail nur deswegen, weil er auf der Liste steht – es wird nicht überlegt, ob er überhaupt die Nachricht benötigt oder nicht.

In der Welt der Spam-E-Mail findet ebenfalls die 80-zu-20-Regel ihre Anwendung: 80 % der E-Mails stammen von 20 % der Mitarbeiter. Und diese Feststellung ist schon ein guter Anfang, um das Problem zu beseitigen.

In Teil 2 der Serie werden Methoden und Techniken gezeigt, wie wir uns vor unerwünschten E-Mails schützen können (und somit dazu beitragen, dass ein Teil der oben erwähnten Milliarden USD gerettet wird).

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