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Wie man die perfekte Rede hält

Lesezeit: 2 Minuten Egal, on Abschlussfeier in der Schule, Hochzeit der Schwester oder Opas 80. Geburtstag: Irgendwann muss jeder einmal eine Rede in seinem Leben halten. Wie man diese aufbaut und wie es einem gelingt, seine Zuhörer in den Bann zu ziehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Wie man die perfekte Rede hält

Wie man die perfekte Rede hält

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Zwar kann man eine Rede auch spontan halten, doch ist das eher was für geübte Redner. Für den Otto-Normalverbraucher, der nur wenige Reden in seinem Leben hält, empfiehlt es sich eher, diese gründlich vorzubereiten. Beginnen sollte man die Vorbereitung dabei mit einem Brainstorming.

Brainstorming zur Vorbereitung einer Rede

Am besten setzt man sich mit einem weißen Blatt Papier und einem Bleistift an den Schreibtisch, wenn man ausgeschlafen und hellwach ist. Dann schreibt man alle Stichworte auf, die einem zu dem jeweiligen Redeanlass einfallen. Wenn man eine Rede zu Omis 80. Geburtstag vorbereiten möchte, gehört dazu beispielsweise ihre Flucht im Krieg aus dem Osten in den Westen, ihre Hochzeit mit Opa, die Geburten ihrer Kinder und so weiter. Bei der endgültigen Auswahl der Stichworte notiert man diese am besten auf Karteikarten.

Was eine gute Rede auszeichnet

Eine gute Rede kommt von Herzen und geht zu Herzen. Sie stellt den jeweiligen Menschen und seine Leidenschaft für eine Sache in den Mittelpunkt. Dabei sollte man ein konkretes Thema anvisieren, wie zum Beispiel den Rückblick auf eine Liebesgeschichte anlässlich der Hochzeit des Bruders.

Der Aufbau einer Rede

Wichtig ist ein Interesse weckender Einstieg und ein nachhaltig wirkender Abschluss, der zum Redner, zum Thema und zur Zielgruppe passt. Zudem sollte man engagiert und motiviert sprechen, was man nicht zuletzt durch kluge Pausensetzung bewirkt. Für den Hauptteil kommt beispielsweise bei einem Sachthema der klassische Dreisatz in Frage, der aus These, Antithese und Synthese besteht. Zusätzlich kann man emotionale Bilder und Vergleiche einsetzen, die das Thema und die Kernaussagen anschaulich machen.

Ein Beispiel hierzu: Opa ist wie ein Baum: er ist stark, hat immer den Überblick und spendet Schatten, wenn es bei seinen Enkeln einmal heiß her geht.

Passende Zitate gehen immer

Auf das Stilmittel Zitat greifen viele Redner zurück, egal ob Politiker, Vorstände oder Vereinsvorsitzende. Aber sie müssen auch zum Typ passen. Wenn beispielsweise ein Zwanzigjähriger ein Zitat von Goethe bringt, kann dies wenig altersgerecht und altklug wirken. In einer modernen Rede sollte man eher auch moderne Zitate bringen, zum Beispiel aus der Musik, dem Sport oder von jungen Schriftstellern.

Der letzte Schliff einer guten Rede

Wer seiner Rede den letzten Schliff geben möchte, sollte drei Dinge beachten: Er sollte den Zuhörer erstens informieren, also etwas Neues und Spannendes bieten. Zweitens sollte die Rede die Gemüter bewegen und anregen, über das Thema nachzudenken. Und drittens gehört in jede Rede eine Prise Humor und Entertainment. Immer gut ist auch die Verwendung von Metaphern und Bildern.

Wie lang sollte eine Rede sein?

Wie lang die perfekte Rede sein darf, kommt auf den Zeitpunkt und die Veranstaltung an. Allgemein gilt, dass man mindestens fünf Minuten am Stück reden sollte und höchstens eine Viertelstunde. Dabei ist es auch wichtig, Blickkontakt zu seinem Publikum zu halten.

Wie geht man am besten mit seiner Aufregung um?

Gegen Lampenfieber ist kein Kraut gewachsen. Das haben selbst Profis oft, die viel Erfahrung haben. Was hilft ist erstens an den Erfolg zu glauben. Zweitens ein Glas Wasser zu trinken und drittens tief ein- und auszuatmen. Dabei sollte das Ausatmen mindestens doppelt so lange dauern dauern, wie das Einatmen. Dies wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem.

Bildnachweis: wellphoto / stock.adobe.com

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