Businesstipps Kommunikation

Reden: Mit den fünf Ws gegen die Schreibblockade

Lesezeit: 2 Minuten Sie wollen eine Rede verfassen, aber die Schreibblockade hat Sie fest im Griff? Ihnen fällt nichts ein? Dann wenden Sie doch einfach einen Tipp der Profi-Redenschreiber an: Beantworten Sie die fünf, sogenannten, W-Fragen und Sie gewinnen eine breite Basis an interessantem Material für Ihre Rede.

2 min Lesezeit
Reden: Mit den fünf Ws gegen die Schreibblockade

Reden: Mit den fünf Ws gegen die Schreibblockade

Lesezeit: 2 Minuten

Bessere Reden mit den fünf Ws

An den fünf Ws orientieren sich zahlreiche Texter und vor allem immer wieder Journalisten bei der Erstellung ihrer Berichte und Reportagen und beugen so Schreibblockaden vor. Es gilt die einfache Regel: Wenn in einem Text Antworten auf die W-Fragen gegeben werden, ist er vollständig.

Die fünf W-Fragen lauten:

  • Wer?
  • Wie?
  • Wann?
  • Wo?
  • Warum?

Beispiel Festrede

Ihre Aufgabe ist es, eine Festrede zu verfassen. Im Beispiel hier das 30-jährige Jubiläum des Kindergartenfördervereins.

Wer? Keine Rede ohne Vorstellung

Für den Vereinsvorsitzenden des Fördervereins ist es völlig klar: Er kennt seinen Kindergartenförderverein in- und auswendig. Deswegen „verschwendet“ er bei seiner Rede auch so wenig Zeit wie möglich mit der Vorstellung seiner Organisation. Schade für die Familiendezernentin der Stadt, die dem Jubiläum beiwohnt, aber keinen näheren Eindruck vom Verein gewinnt.

In der Vorbereitung einer Rede heißt das für Sie: Stellen Sie die handelnde Person oder Organisation zumindest kurz vor. Ein paar Eckdaten und Anekdoten: Die erste W-Frage ist beantwortet.

Schreibblockaden mit dem Wie? verhindern

Geben Sie in Ihren Reden immer eine Antwort auf die Frage: „Wie geschieht etwas?“ Im Beispiel: Der Vereinsvorsitzende beschreibt noch einmal ganz deutlich, wie die Feierlichkeiten ablaufen. Daraus ergibt sich etwa: die Anwesenheit bestimmter Gäste, ein nötiger Zeitrahmen etc.

Wann? Keine Rede ohne eine Antwort auf diese Frage

Zahlen, Daten, Fakten sind eine gute Basis für jede Rede. Sie bieten eine Fülle an Material. Im Beispiel wird etwa beantwortet, an welchem Tag genau der Verein gegründet wurde. Beschreiben Sie die Umstände der Vereinsgründung.

Oder stellen Sie einen Bezug zum Tag der Feier her: „Wir feiern heute hier am 3. Oktober ein großes Fest. Für viele Deutsche ist es ein „normaler“ Feiertag – für unseren Kindergartenförderverein aber viel mehr…“

Jede gute Rede gibt eine Antwort auf die Frage: Wo?

„Wir kommen heute hier an einem ganz besonderen Ort zusammen…“ Und so schnell haben Sie einen weiteren Inhalt für Ihre Rede gewonnen. Beschreiben Sie, was Sie mit dem Ort verbindet. Im Beispiel: Der Vereinsvorsitzende erinnert bei seiner Festrede daran, dass der Spielplatz, auf dem die Feier stattfindet, vor einigen Jahren von den Gründungsmitgliedern per Handarbeit angefertigt wurde. Eine tolle Geschichte für eine Rede!

Warum?: Mehr als eine universelle Frage in jeder Rede

Nach der Frage nach dem „Warum?“ erfolgt meist eine Antwort, die die Absicht, die „Philosophie“ einer Angelegenheit, in den Mittelpunkt rückt. Auch hier gewinnen Sie schnell zahlreiche Antworten, die gute Inhalte für Ihre Rede bieten.

Im Beispiel: Der Vereinsvorsitzende betont in seiner Rede, dass es eine Notwendigkeit war, einen Förderverein zu gründen. Initiative von Seiten der Eltern zu zeigen, weil die Zuschüsse des Trägers immer geringer ausfielen.

Sie sehen, wenn Sie bei der Erstellung einer Rede eine Schreibblockade haben, hilft es immer, die W-Fragen zu beantworten um einen Einstieg zu bekommen.

Bildnachweis: Emmanuel / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):