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Vor der Planung professionell analysieren

Lesezeit: 2 Minuten Der Führungsprozess beinhaltet Bausteine, die im kybernetischen Regelkreis der Biologie zuhause sind. Dazu zählt als erster und gleichzeitig wichtigster Baustein die Analyse. Dem Baustein Analyse kommt auch im Lenkungs- und Steuerungsprozess, dem Controlling, eine besondere Bedeutung zu. Wie Sie professionell an eine Analyse herangehen, erfahren Sie hier.

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Vor der Planung professionell analysieren

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A wie Anfang oder Analyse
Am Anfang einer praxisgerechten, funktionierenden Zielprozessentwicklung steht immer die Analyse. Egal, ob es sich um ein isoliertes Einzelthema, einen komplexen Projekt – oder Geschäftsablauf, um die Jahreszielplanung oder die Ausarbeitung spezieller Inhalte dazu handelt, beginnen Sie immer mit einer möglichst genauen, ausführlichen Analyse. Dann ist Ihre Vorgehensweise strukturiert, professionell, substanziell und hat in jedem Fall Aussicht auf Erfolg.

Die Analyse bestimmt die Prozessentwicklung und die Prozessqualität
Zunächst ist nicht von primärer Bedeutung, wie gut oder schlecht Sie Ihre Analyse durchführen. Hauptsache ist, dass Sie mit ihr starten, denn ohne Analyse funktioniert kein Planungsprozess. Sie ist das Fundament und bestimmt den Erfolg für die weiteren Planungsschritte maßgeblich. Allerdings: Je umfangreicher und genauer sie ist, desto besser wird eine realistische Ziel- und Wegbestimmung möglich.

"Grundehrlich" herangehen
Wenn die Analyse gut werden und nicht als "Mittel zum Zweck" herhalten soll, muss sie "grundehrlich" sein. Sich hier etwas vorzumachen verfälscht den gesamten Planungsprozess und führt zu Planungsmüdigkeit und Frustration durch Zielverfehlung in der späteren Umsetzung. Ist die Analyse nicht objektiv, wird auch der darauf aufbauende Zielplanungsprozess nicht realistisch und somit nicht erreichbar werden! 

Stärken und Schwächen sind die Bestandsaufnahme
Fertigen Sie Ihre Analyse an, als wenn Sie ein "großes Blutbild" bzw. ein "Röntgenbild" der angetroffenen Situation, sachbezogen und vorwurfsfrei, ermitteln. Alle Stärken und Schwächen, die aus Sicht des jeweiligen Themas relevant sind, gehören hinein. Im Ergebnis beschreiben Sie den Ist-Zustand als unverfälschte Bestandsaufnahme. Diese wiederum ist Ihr Ausgangspunkt für alle zukünftigen Planungen und Entwicklungen.

Der Umfang einer gründlichen Analyse
Der Inhalt der Analyse besteht immer aus einer Betrachtung mehrerer Themenfelder:

  1. Ausgangssituation (Von wo starten wir?)
  2. Geplante Ziele (Wohin wollen wir?)
  3. Geplante Wege zur Erreichung der Ziele (Wie wollen wir diese erreichen?)
  4. Momentane Abweichung vom Kurs (Soll/Ist-Vergleich)
  5. Ursachen und Gründe für die Abweichung (Das "Warum" zählt)

Eine gute Analyse ist bereits ein Stückweit Planung
Je genauer Sie Ihre Analyse anfertigen, desto klarer wird Ihnen und natürlich Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wo Sie warum genau stehen. Daraus ergibt sich, was Sie tun müssen, um Ihr geplantes Ziel zu erreichen bzw. Ihr zu lösendes Problem aus der Welt zu schaffen. Wichtige Fragen im Zusammenhang einer umfassenden Analyse sind:

  • Von wo sind wir gestartet?
  • Wie und womit sind wir gestartet?
  • Wo wollten wir hin?
  • Welchen Nutzen haben wir erwartet?
  • Wo stehen wir jetzt?
  • Was haben wir genau erreicht?
  • Welche Vorteile haben wir bereits erzielt?
  • Was ist uns noch nicht gelungen?
  • Was sind die Gründe dafür?
  • Was ist, wenn wir nicht eingreifen?
  • Welche Folgen hätte das für unsere Planung?
  • Was macht heute unsere besonderen Stärken aus?
  • Was hindert uns daran, diese Stärken zu maximieren?
  • Wo liegen andererseits unsere jetzigen Chancen?
  • Was können wir besser machen als bisher?
  • Was können wir zusätzlich anders, einfacher, leichter machen?
  • Wen sollten wir zusätzlich zukünftig unbedingt einbeziehen?

Freundliche Grüße aus Krefeld und viel Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen
Theo van der Burgt

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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