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So können Sie in Asien richtig verhandeln

Lesezeit: 2 Minuten Wer nach Asien reist, um dort geschäftlich zu verhandeln, muss wissen, wie in asiatischen Ländern erfolgreich verhandelt wird. Denn in Asien verhandeln Geschäftsleute völlig anders als hierzulande. Wer die asiatischen Gepflogenheiten im Geschäftsleben nicht kennt, der riskiert, dass er falsch verstanden wird und schlimmstenfalls, waren alle Bemühungen umsonst.

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So können Sie in Asien richtig verhandeln

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In Asien wird traditionell bei jedem Geschäft, Verkauf oder Einkauf um den Preis gefeilscht. Fixpreise wie hierzulande sind die Ausnahme, deshalb gehen Asiaten immer davon aus, dass jedes Preisangebot verhandelbar ist. Wenn Sie in Asien verhandeln, sollten Sie keinesfalls einen festgelegten Preis akzeptieren, sonst könnte sich Ihr Verhandlungspartner auf den Schlips getreten fühlen. Bieten Sie eigene Waren an, sollten Sie die Preise ein wenig höher ansetzen.

Seien Sie geduldig

Asiaten verhandeln klug und lassen sich viel Zeit, bevor sie endgültige Entscheidungen fällen. So ziehen sich Verhandlungen oft sehr lange hin, ohne ein konkretes Ergebnis zu bringen. Mancher westliche Geschäftsmann denkt ein vermeintliches Desinteresse bei seinen Verhandlungspartnern zu erkennen und irrt sich gewaltig, denn ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Verhandlungstaktik ist abzuwarten, um Lücken in Ihrer Verhandlungsstrategie zu finden, und um Sie zeitlich unter Druck zu setzten.

Wenn Sie in Asien verhandeln, sollten Sie deshalb geduldig sein. Oft ergibt sich ein zufriedenstellender Geschäftsabschluss erst kurz vor Ihrer Heimreise.

Ihr asiatischer Geschäftspartner bezahlt nicht für Kundendienst und Serviceleistungen

Wenn Sie in Asien verhandeln, müssen Sie wissen, dass dort der Kunde immer König ist und dass es in Asien nicht üblich ist, für Serviceleistungen und Kundendienst zu bezahlen. Diese Tatsache sollten Sie bei Ihrer Preiskalkulation berücksichtigen. Treten nach Geschäftsabschluss Produktmängel auf, so wird erwartet, dass Sie diese schnellstmöglich beseitigen, ohne eine separate Rechnung zu stellen.

Kundennutzen geht vor Qualität

Ihren asiatischen Verhandlungspartner interessiert in erster Linie, welchen Nutzen ihm Ihr Produkt bietet und ob Ihr Produkt seine Probleme lösen kann. Erst, wenn Ihr Verhandlungspartner den Produktnutzen identifiziert hat, interessiert er sich für die Qualität. Wenn Sie in Asien verhandeln, sollten Sie Ihr Produkt deshalb so präsentieren, dass Ihr Gegenüber einen echten Vorteil für sein Unternehmen erkennen kann. Dann steht einem positiven Geschäftsabschluss nichts mehr im Wege.

Zwischenmenschliche Beziehungen sind für Asiaten wichtig

Deshalb möchte sich Ihr Verhandlungspartner vor den eigentlichen Verhandlungen erst ein Bild von Ihnen machen und möchte Sie als Mensch kennenlernen. Deshalb werden Sie in der Regel erst einmal zum Essen oder zu einer Freizeitaktivität eingeladen. Erst, wenn Ihr Verhandlungspartner überzeugt ist, dass er sich auf Sie verlassen kann, wird es zu den eigentlichen Geschäftsverhandlungen kommen.

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