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Smalltalk über den 29. Februar

Lesezeit: 2 Minuten Alle vier Jahre ist der Februar einen Tag länger. Schuld daran ist das Schaltjahr, das eingeschoben wird. Der Umstand, dass der Februar 29 Tage besitzt, hat auch Einfluss auf alle beweglichen Feiertage. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Smalltalk-Partner.

2 min Lesezeit

Smalltalk über den 29. Februar

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Ungewöhnlicher Smalltalk-Beginn

Was heißt ‚Schaltjahr‘ auf Englisch? Bevor Sie Ihr Gegenüber im Smalltalk raten lassen, helfen Sie ihm auf – den Sprung. Der englische Begriff lautet tatsächlich Sprungjahr: leap year. Der eingeschaltete Tag sorgt dafür, dass alle beweglichen Feiertage einen Tag nach hinten springen. Beispiel: Normalerweise könnten Deutschlands Arbeitnehmer den 1. Mai 2012 an einem Montag genießen. Durch das Schaltjahr und den Extratag am 29. Februar fällt dieses Datum auf einen Dienstag.

Smalltalk über ein Datum, das es nicht einmal alle vier Jahre gibt

Da alle vier Jahre ein Schaltjahr ist, muss Ihr Smalltalk-Gegenüber den kältesten Monat noch einen Tag länger aushalten. Doch wer ist für das Schaltjahr verantwortlich?

Eingeführt hatte den Extratag Julius Cäsar bereits im Jahr 46 vor Christus: Seine Astronomen hatten wie schon zuvor die alten Ägypter erkannt, dass das Jahr nicht nur 365 Tage dauerte. Es kommen noch zusätzliche sechs Stunden hinzu. Diese wiederum summierten sich alle vier Jahre zu einem vollen Tag. Der wurde im Julianischen Kalender in jedem glatt durch vier teilbaren Jahr eingefügt.

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Jetzt wird es im Smalltalk leider etwas kompliziert

Das wäre alles wunderbar gewesen, wenn das Jahr tatsächlich volle sechs Stunden länger gedauert hätte. Es waren aber nur 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Die Folge war, dass sich der Frühlingsbeginn immer weiter nach vorne schob. Im Jahr 1582 zog Papst Gregor XIII. die Notbremse. Am 4. Oktober verkündete er, dass die nächsten zehn Tage einfach ausfallen würden. Nach dem nächsten Erwachen seien gefälligst alle Kalender auf die Monatsmitte zu stellen. Plötzlich war es also 15. Oktober Das half aber immer noch nicht ganz.

Letzte Unstimmigkeiten wurden beseitigt, indem jedes Jahr mit zwei Nullen am Ende, das sich nicht ohne Rest durch 400 teilen lässt, als Schaltjahr ausfiel. Klingt das Ihrem Smalltalk-Partner zu kompliziert? Dann versuche Sie es mit folgendem Beispiel: 1700, 1800 und 1900 gab es keinen 29. Februar. Anno 2000 sehr wohl. Und alle durch vier teilbare Jahre wie 2012 oder 2016 haben dieses Datum sowieso.

Beenden Sie den Smalltalk mit einem Kuriosum

2008 kam es zu einem seltenen Zusammentreffen: Der 1. Mai und Christi Himmelfahrt fielen auf einen Tag. Für Arbeitnehmer war diese Konstellation alles andere als schön. Wäre 2008 kein Schaltjahr gewesen, hätten alle Werktätigen zwei Tage hintereinander frei gehabt: am 1. und 2. Mai. Sicher kann sich Ihr Smalltalk-Gegenüber noch daran erinnern. Ob er sich auch geärgert hatte?

Falls ja, können Sie ich einen wenn auch schwachen Trost bieten: Der Umstand, dass Tag der Arbeit und Christi Himmelfahrt auf dasselbe Datum fallen, tritt erst im Jahr 2160 wieder ein. Und das auch nur, wenn der 1. Mai bis dahin nicht als Urlaubstag abgeschafft ist.

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