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Sicherheit in der Instandhaltung besser durchsetzen

In der Instandhaltung eines Betriebes kommt es zu den meisten Arbeitsunfällen. Ein Fünftel aller tödlichen Unfälle ereignet sich bei Instandhaltungsarbeiten und Behebung von Störungen. Nicht immer werden vorherige Warnungen von Mitarbeitern beachtet. Wie Sie in Ihrem Betrieb Sicherheitsregeln für die Wartung und Instandhaltung durchsetzen, lesen Sie hier.

Sicherheit in der Instandhaltung besser durchsetzen

Denken Sie an Ihren Betrieb. Wie viele Arbeitsunfälle geschahen bei Ihnen in letzter Zeit? Durchschnittlich passieren zum Beispiel in deutschen Mittelbetrieben um die 507 Ausfallstunden pro Jahr wegen Arbeitsunfällen. Jeder dieser Unfälle ist genau einer zu viel.

Dabei entstehen Arbeitsunfälle durch Fehler im Sicherheitssystem. Jedes Sicherheitssystem ist eine Barriere gegen Fehler. Wenn diese Barriere Löcher hat und diese Löcher durch eine Kette von Umständen in einem Zuge durchbrochen werden, so kommt es zu einem Arbeitsunfall. Manche dieser Löcher entstehen durch aktive Versäumnisse oder aus ständigen fehlerhaften Bedingungen.

Barrieren gegen Arbeitsunfälle in Ihrem Betrieb sind:

  • Technische Schutzvorrichtungen
  • Betriebsanweisungen
  • Regeln
  • Verhalten der Mitarbeiter

Wie können Ihre Mitarbeiter Ihre Anlagen nun sicher betreten und instand halten? In erster Linie sind dafür die oben angeführten Barrieren zuständig. Die meisten Fehler passieren durch Unachtsamkeit. Dieser Unachtsamkeit können Sie zum Beispiel durch ausreichende Beschilderung und Warnmarkierungen vorbeugen.

Sechs Grundregeln sorgen für Ihre Sicherheit bei der Instandhaltung einer Maschine:

  1. Planung
    Studieren Sie die Anleitung für die Instandhaltung und informieren Sie die Produktion.
  2. Sichern
    Verhindern Sie den ungewollten Zugang oder Ingangsetzung der Maschine durch andere Personen.
  3. Energiezufuhr verhindern
    Blockieren Sie die Zuführung von Energie gegen ungewollte Ingangsetzung der Maschine durch elektrischen Strom, Hydraulik, Druckluft, chemische Energie oder Hitze.
  4. Geeignete Arbeitsmittel
    Setzen Sie diese auch ein und achten Sie auch auf Ihre persönliche Schutzausrüstung.
  5. Planvolles Vorgehen
    Führen Sie Ihre Arbeiten wie geplant durch. Improvisieren Sie nicht! Alles muss geplant und gut vorbereitet sein.
  6. Schlusskontrolle
    Machen Sie eine Funktionsprüfung der Maschine oder der Anlage. Dokumentieren, was Sie an der Maschine repariert haben. Übergeben Sie die Maschine oder Anlage wieder in betriebsbereitem Zustand.

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