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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Haben wir einen Ärztemangel? (Teil 10)

Lesezeit: < 1 Minute Die Einschätzungen über den Ärztemangel sind kontrovers. Auf der einen Seite malt die Kassenärztliche Vereinigung ein schwarzes Bild, während z. B. der Verband der Ersatzkassen ein graues Bild mit Zwischentönen zeichnet.

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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Haben wir einen Ärztemangel? (Teil 10)

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Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Ärztemangel und allgemeiner Versorgungsgrad
Der Verband der Ersatzkassen (VDEK) verweist in seiner Fachzeitschrift 1/ 2010 darauf, "dass im ambulanten Bereich die Zahl der Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren um 50% gestiegen ist (von 92.289 im Jahr 1990 auf 137.538 im Jahr 2007)". Das bedeutet, dass die Ausganglage – auch im internationalen Vergleich – recht gut ist. Auf 100.000 Einwohner kommen 345 Ärzte. Nur in wenigen Ländern (Griechenland, Belgien, Italien) sind es mehr.

Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Ärztemangel und demografische Entwicklung
Zweifelslohne wird sich in den letzten Jahrzehnten der Anteil der älteren Menschen steigen – und damit auch der Anteil derjenigen, die ärztliche und pflegerische Hilfen verstärkt im Anspruch nehmen wird. Ebenso kommen auch die Ärzte selbst in die Jahre, so dass über die Erhöhung von Studienplätzen in der Medizin nachgedacht werden muss, soll der Nachfolgebedarf gedeckt werden.    

Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Aktuelle Problemfelder des Ärztemangels
Eindeutig prekär erscheint schon aktuell die Personalsituation in den Kliniken und Krankenhäusern. Das zeigt sich nicht nur an der zurück gehenden Zahl von arbeitslosen Medizinern, sondern auch an der Abnahme von offenen Stellen in diesem Sektor. In einigen Bereichen ist auch schon heute eine geringe Unterversorgung erkennbar: der Hausarzt im ländlichen Raum wird zu einer Mangelware.

Personalentwicklung im Gesundheitswesen: Ärztemangel und demografischer Trend?
Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig- Holstein hat den Bedarf für die einzelnen Regionen hochgerechnet. Dabei zeichnen sich natürlich graduelle Unterschiede ab, aber die demografischen Prognosen sind nicht ermutigend, wenn man Schwierigkeiten in der Nachbesetzung und einen durchschnittlichen Ruhestand mit 62 Jahren unterstellt.

Aber gerade hier sehe ich auch einen Entwicklungsbedarf für Ärzte. Gute Gesundheitsförderung, Veränderung der Altersgrenzen für die Freiberuflichkeit, aber auch die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen zwischen Freiberuflichkeit und Festanstellung zu switchen, ermöglichen eine höhere Flexibilität und Berufstreue.        

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