Businesstipps Sprachen

Italienische Zugreise: Zugtickets auf Italienisch kaufen

Lesezeit: 2 Minuten Warum sollten Sie sich ärgern, weil Sie in einem Stau stecken, weil Sie nirgendwo einen Platz für Ihr Auto finden, weil Sie einen Unfall gehabt haben und sich mit dem anderen Autofahrer wegen sprachlicher Probleme nicht verständigen können? Machen Sie es sich einfach und bereisen Sie Italien mit dem Zug. Die wichtigsten Wörter für Ihre Zugreise lernen Sie hier.

2 min Lesezeit

Italienische Zugreise: Zugtickets auf Italienisch kaufen

Lesezeit: 2 Minuten

Werden Sie diese Probleme sofort los: Nehmen Sie il treno (den Zug)! Die romantischen locomotive a vapore (Dampflokomotiven) sind vorbei, obwohl manche noch auf tratte turistiche (touristischen Strecken) weiter leben. Heutzutage reist man mit treni superveloci (superschnellen Zügen), die es Ihnen ermöglichen, innerhalb weniger Stunden Hunderte von Kilometern zurückzulegen.

Wenn Sie den posto a sedere (Sitzplatz) nello scompartimento (im Abteil) schon von Deutschland aus bestellt haben, da brauchen Sie dem italienischen controllore (Schaffner) nur Ihre Karte zeigen und zu ihm sagen: questa è la mia prenotazione (das ist meine Reservierung).

Fahrkartenkauf in Italien

Wenn Sie hingegen alles auf italienischem Gebiet erledigen wollen, dann gehen Sie zum biglietteria della stazione (Bahnhofsfahrkartenschalter) und nach einem buon giorno (guten Morgen/Tag) oder buonasera (guten Abend), je nach Uhrzeit, wenden Sie sich an den Kartenverkäufer so: per cortesia, un biglietto /due, tre… biglietti di sola andata/di andata e ritorno per (bitte, ein/zwei/drei… mal Hinfahrt/Hin- und Rückfahrt nach + Name des Bestimmungsorts).

Achtung: wenn Sie nicht die Klasse nennen, in der Sie reisen wollen, geht i.d.R. der Verkäufer davon aus, dass Sie in seconda classe (2. Klasse) fahren. Wenn Sie in prima classe (1. Klasse) fahren wollen, dann sollten Sie es lieber ausdrücklich sagen.

Fahren Sie mit dem Roten Pfeil

Haben Sie nie von diesen funkelnagelneuen Zügen gehört? Frecciarossa (buchstäblich: Roter Pfeil) ist das letztgeborene Kind in der Familie von Trenitalia (dem italienischen staatlichen Eisenbahnnetz). Ein Zug, der den Strang Turin-Rom (fast 700 km) in 4 Stunden erledigt! Und wenn Sie nach Neapel (weitere fast 200 km) weiter reisen möchten, da brauchen Sie nur etwa anderthalb Stunden mehr zu fahren. Natürlich können Sie auch unterwegs aussteigen: Mailand, Bologna oder Florenz.

Frecciarossa bietet Lösungen für alle Taschen. Die Unterscheidung zwischen den traditionellen Klassen ist einer neuen Struktur gewichen: die reichsten Taschen können ihre Reise im scompartimento Executive o Business (Economy- oder Business-Abteil) genießen; weniger reiche Taschen können sich für die Standard-Lösung entscheiden, die aber völlig i.O. ist. Alle Züge sind mit carrozza ristorante (Speisewagen) ausgestattet und die Stimmung ist gemütlich.

Und wenn Sie ein viaggiatore assiduo (häufiger Fahrgast) sind – vielleicht weil Sie Geschäfte mit und in Italien machen – dann können Sie die Cartafreccia, eine kostenlose und sehr schnell ausgestellte Karte, erhalten, die Ihnen einige vantaggi (Vorteile) gibt: partecipazione a concorsi a premi (Teilnahme an Wettbewerben mit Preisen), promozioni (Promotionen), agevolazioni (Begünstigungen).

Frecciabianca (wortwörtlich: Weißer Pfeil) und Frecciagento (wortwörtlich: Silberfarbener Pfeil) sind vielleicht nicht so schick wie Frecciarossa, fahren aber dafür auch dahin, wohin nicht alle Frecciarossa-Züge fahren, z.B.

  • Frecciabianca: ab Turin/Mailand nach Venedig/Triest, Basilicata/Kalabrien und zur Adria
  • Frecciargento ab Rom/Mailand Richtung
    • Brixen, Verona, Venedig, Trient, Bozen
    • Emilia-Romagna und die Toskana; 
    • ab Mailand Richtung Lecce (Apulien) und Reggio Calabria (Kalabrien)

Nicht zu unterschätzen ist Italo, ein neugeborener Zug eines Privatunternehmers (desselben, der auch Ferrari besitzt und verwaltet). Er befährt grundsätzlich die gleichen Strecken wie die Frecce, genauer gesagt deckt er die wichtigsten italienischen Städte zwischen Turin und einschließlich Salerno. Auch Italo hat die alten prima e seconda classe überholt und unterscheidet zwischen Club, Business und Standard. Wie in jeder Marktwirtschaft konkurrieren die beiden miteinander durch das, was sie den Reisenden anbieten: Qualität, Quantität und Art der ristorazione a bordo (Verpflegung an Bord), Art und Vielfalt des Komforts, Häufigkeit der Fahrten usw. – kurz und bündig durch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und Achtung! In allen italienischen Zügen ist das Rauchen verboten: VIETATO FUMARE!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...