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Ist Ihr Mitarbeiter auf dem Absprung?

Lesezeit: 2 Minuten Verlässt ein guter Mitarbeiter das Unternehmen, stellt sich oft die Frage, ob es nicht vorher Signale gegeben hat, an denen man den Veränderungswunsch schon lange hätte erkennen können. Diese Signale liefern Ihnen Hinweise darauf, ob Ihr Mitarbeiter vielleicht einen neuen Job sucht.

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Ist Ihr Mitarbeiter auf dem Absprung?

Ist Ihr Mitarbeiter auf dem Absprung?

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Hat der Mitarbeiter seine Kündigung erst einmal geschrieben und eingereicht, ist es in der Regel zu spät. Dabei wäre es vielleicht wichtig gewesen, diesen Mitarbeiter zu halten. Hätte man doch gewusst, dass er sich schon längst um einen neuen Job bemüht. Dabei senden Mitarbeiter, die dabei sind, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen, meist eindeutige Signale aus. Treten diese Signale gehäuft oder in Kombination miteinander auf, geben sie klare Hinweise darauf, dass die Jobsuche in vollem Gange ist.

Erkennen Sie dies rechtzeitig, haben Sie noch Gelegenheit, den
Mitarbeiter zu überzeugen, doch im Unternehmen zu bleiben. Dies sind einige, aber sicher nicht alle Signale, die ihnen Hinweise auf einen abwanderungswilligen Mitarbeiter geben. Beachten Sie aber auch: Alle genannten Signale können auch andere Ursachen haben.

Veränderte Einstellung zum Unternehmen

War Ihr Mitarbeiter bisher als engagiert bekannt und hielt stets die Unternehmensfahne hoch? Zeigte er nach außen Identifikation mit dem Unternehmen? Gehört dies der Vergangenheit an und fällt er sogar durch negative Äußerungen auf, kann dies ein äußeres Zeichen eines Abnabelungsprozesses sein, an dessen Ende ein Arbeitsplatzwechsel steht.

Zunehmende Unzuverlässigkeit und nachlassende Termintreue

Häufen sich Fehler, werden plötzlich Termine verpasst und haben Sie das Gefühl, sich auf den Mitarbeiter nicht mehr so verlassen zu können, wie Sie es gewohnt waren? Auch dies können Warnsignale dafür sein, dass der Mitarbeiter sich bereits auf andere Dinge außerhalb seines jetzigen Arbeitsplatzes konzentriert.

Längere Abwesenheiten zu ungewöhnlichen Zeiten

Die meisten Arbeitnehmer haben flexible Arbeitszeiten, so dass sie innerhalb des festgelegten Rahmens zu selbstgewählten Zeiten kommen oder gehen können. Dennoch haben die meisten feste Zeiten, die sich an persönlichen Gewohnheiten und an den Arbeitsabläufen im Team orientieren. Legt der Mitarbeiter plötzlich ohne erkennbaren Grund längere Pausen ein oder muss öfter früher gehen, nimmt er in dieser Zeit vielleicht Bewerbungsgespräche wahr.

Verändertes äußeres Erscheinungsbild

Egal, wie der Dresscode normalerweise ist. Beim Bewerbungsgespräch wird das Beste herausgeholt, was der Kleiderschrank zu bieten hat. Erscheint ein normalerweise eher lässig gekleideter Mitarbeiter plötzlich im „Business-Outfit“, liegt die Vermutung nahe, dass ein Bewerbungsgespräch der Grund ist.

Nun soll keine Führungskraft aufgrund einzelner dieser Beobachtungen plötzlich voreilige und vielleicht auch falsche Schlüsse ziehen. Häufen sich diese Signale aber, ist ein dem üblichen Kommunikationsrahmen angepasstes Gespräch sinnvoll. Spätestens dann wird es Zeit, dass die Führungskraft erfährt, wo dem Mitarbeiter der Schuh drückt, um rechtzeitig eingreifen zu können.

Bildnachweis: ijeab / stock.adobe.com

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