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Führung mit GMV: Erfolgreich führen mit gesundem Menschenverstand

Lesezeit: 2 Minuten Zuerst die schlechte Nachricht: Es gibt ein Führungsdilemma. Die Gute: Gute Führung kann man lernen und Menschen dazu bringen, sich führen zu lassen. Dazu benötigen Führungskräfte Managementkompetenzen und persönliche Kompetenzen. Das reicht jedoch nicht, wie die Realität zeigt. Dringend nötig ist GMV – gesunder Menschenverstand.

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Führung mit GMV: Erfolgreich führen mit gesundem Menschenverstand

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Das Dilemma in der Führung
Führungskräfte sorgen dafür, dass ein Unternehmen, eine Abteilung dauerhaft gute Ergebnisse erzielt. Konzentrieren wir uns auf eine Dimension von Führung, die Mitarbeiter, stoßen wir schnell auf ein Führungsdilemma. Führungskräfte schaffen idealerweise optimale Rahmenbedingungen und führen die Mitarbeiter. Viele "Chefs“ jedoch benötigen selbst Hilfe und Führung, sind selbst nicht motiviert. Damit fehlt eine wichtige Führungsgrundlage. Das fand das "Schweizer Institut für Business Intelligence“ in der sogenannten SIBI-Studie heraus:

  • Fast die Hälfte der Führungskräfte (49%) hängen nicht am Unternehmen.
    Nur jede zweite Führungskraft identifiziert sich mit ihrem Unternehmen.
  • Zwei Drittel (66%) jammern primär und suchen eher nach Schuldzuweisungen, anstatt aktiv Vorschläge zu machen, wie Probleme konstruktiv gelöst werden. 

Diese Resultate dürften dazu beitragen, dass die Ergebnisse der Gallup-Studie dramatisch schlecht sind und sich weiter verschlechtern. Die Gallup-Studie 2008 zeigt regelmäßig die "Befindlichkeiten“ der Beschäftigten auf:

  • Nur 13 Prozent der Mitarbeiter sind engagiert und fühlen sich emotional an das Unternehmen gebunden.
  • 67 Prozent sind Mitläufer. Zwei Drittel der Mitarbeiter machen Dienst nach Vorschrift. Sie tun so viel, wie gerade nötig ist. Engagement? Fehlanzeige!
  • 20 Prozent sind destruktiv. Sie halten Informationen zurück, stören, treiben im schlimmsten Fall Sabotage.

Das GMV-Prinzip® in der Führung
In der Praxis kann man immer wieder erleben, dass zentrale Ansprüche an Führung unzureichend oder nicht erfüllt werden. Dazu gehört unter anderem eine werteorientierte Führung (Quelle: Studie der "Wertekommission – Initiative für Werte Bewusste Führung e. V.) . Fast alle Unternehmen verpflichten sich in Broschüren, Leitfäden und "Sonntagsreden“ einem Wertekanon – selten werden diese Werte (vor)gelebt.

Der gesunde Menschenverstand sagt: Integrität sieht anders aus. Die Psychologie bezeichnet das als Dissonanz. Unter dem Strich ist das eine Erklärung für die Ergebnisse der SIBI- und der Gallup-Studie. Dazu benötigen wir keine weiteren Untersuchungen, Arbeitskreise, Unternehmensberater – es genügt GMV.

Führung mit GMV 

  • Legen Sie Ihre Entscheidungen an den Kriterien "einfach“, "machbar/zielführend“ und "effizient“ an.
  • Vereinfachen Sie, was zu vereinfachen geht (oft ist das schlicht alles).
  • Orientieren Sie sich an GMV-Grundwerten des Führens: Integrität, Ehrlichkeit, Fairness, Erfolgsorientierung, Professionalität, Transparenz, Klarheit, Konsequenz, Vorbildprinzip.
  • Machen Sie Ihren Job!

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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