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Familienfreundlichkeit wird nicht bei allen Unternehmen großgeschrieben

Lesezeit: 2 Minuten Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Arbeitnehmer ein Dauerthema. Viele haben große Probleme, beides unter einen Hut zu bringen. Es ist schade, wenn ein talentierter Mitarbeiter sich zwischen Familie und Beruf entscheiden muss, nur weil seine Firma in puncto Familienfreundlichkeit noch immer alte Vorstellungen hat.

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Familienfreundlichkeit wird nicht bei allen Unternehmen großgeschrieben

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Moderne Unternehmen haben begriffen, dass die Familie einen Erfolgsfaktor darstellt. Die meisten Mütter und Väter kehren motiviert aus der Elternzeit zurück. Unternehmen sollten sich dies zunutze machen und sich gegenüber diesen Mitarbeitern flexibel zeigen. Hier sind einige Modelle, die es möglich machen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren:

Von zu Hause aus arbeiten ist heute in vielen Branchen möglich

Manche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern an, von zu Hause aus zu arbeiten. Das Arbeiten im Home Office hat viele Vorteile, gerade für junge Eltern. Zum einen müssen Sie nicht zwischen ihrem Wohnort und der Firma hin- und herpendeln, zum anderen kann die Arbeit im Heimbüro jederzeit unterbrochen werden, wenn man sich um das Kind kümmern muss.

Es scheint heutzutage nicht mehr zeitgemäß, wenn Firmen eine permanente Anwesenheit verlangen, insbesondere in Bereichen wie IT oder Softwareentwicklung. In diesen Branchen ist es ohne Weiteres möglich, einen Großteil der Arbeit von zu Hause aus zu erledigen.

Warum immer noch so viele Chefs eine ständige Anwesenheit in der Firma verlangen, ist schwer nachzuvollziehen. Selbst Besprechungen können in Zeiten von Videotelefonen ohne Probleme über das Internet abgewickelt werden.

Teilzeitmodelle sind zeitgemäß

Viele mittelständische Unternehmen zeigen, wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen. Sie bieten umfangreiche Sozialleistungen und ermöglichen frischgebackenen Eltern den langsamen Wiedereinstieg in den Beruf. Es gibt noch immer Firmen, die sich nicht dazu durchringen können, die Stundenzahl vorübergehend zu verringern, sodass sich der Elternteil sowohl um den Beruf als auch um das Kind kümmern kann.

Es ist gang und gäbe, dass von Eltern verlangt wird, 80 oder 90 Prozent ihres normalen Arbeitspensums abzuleisten, während sie sich in Elternzeit befinden. Jeder, der selbst Kinder hat, weiß, dass hier Unmögliches verlangt wird. Viele Angestellte wollen in der Zeit nach der Geburt den Kontakt zur Firma nicht völlig verlieren. Es macht daher Sinn, ein Teilzeitmodell anzubieten, das diese Bezeichnung auch verdient.

Firmeneigene Kindergärten liegen voll im Trend

Größere Unternehmen haben eigene soziale Einrichtungen wie z.B. firmeneigene Kindergärten. Der Vorteil solcher Einrichtungen liegt auf der Hand – die Eltern müssen das Kind nicht im Kindergarten abliefern, um von dort aus zum Arbeitsplatz zu fahren.

Nach der Arbeit wird das Kind direkt im Firmengebäude abgeholt, sodass kein Zeitverlust entsteht. Dies bedeutet für viele Eltern eine immense Erleichterung. Die betriebliche Kinderbetreuung ist ein starker Trend, dem inzwischen auch viele mittlere und kleinere Unternehmen folgen. Sie kooperieren miteinander und bieten eine gemeinsame Kinderbetreuung an. Das Angebot erstreckt sich mittlerweile auf Schüler- und Ferienbetreuung, Tagesmütter und eine Notfallbetreuung.

Nicht nur die Angestellten, sondern auch die Firmen profitieren von der betrieblichen Kinderbetreuung. Die betreffenden Mitarbeiter können ihrer Arbeit stressfrei nachgehen, ohne permanent unter Zeitdruck zu stehen. Die Nachfrage junger Mütter und Väter nach betrieblichen Betreuungsangeboten wird immer größer – hier hat Deutschland im Vergleich zu Ländern wie Dänemark oder Schweden noch einigen Nachholbedarf.

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