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Echte Männer fahren Bagger

Lesezeit: 2 Minuten Männer sind von der Statur her für schwere körperliche Arbeit eher gebaut als Frauen. Ein Bagger ist etwas für richtige Männer, sagt ein Klischee von der Baustelle. Wenn wir die Arbeitsschutz-Statistiken durchsehen, machen immer noch 99,5% der Männer schwere körperliche Arbeit. Wie sehen Sie das?

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Echte Männer fahren Bagger

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Würde man auf einer Baustelle eine Befragung aller Männer durchführen, so würden sich die Männer noch immer als das starke Geschlecht ansehen. Frauen werden für Arbeiten bevorzugt, die ein hohes Maß an Geschicklichkeit, Fingerfertigkeit, emotionale Kompetenz, und dergleichen erfordern.

Bei Männern sind eher die körperliche Kraft und das strategische Denken gefragt. Besonders bei körperlicher Arbeit sind aufgrund des hohen Männeranteiles die Männer mehr unfallgefährdet als Frauen. Eine Herausforderung für den Arbeitsschutz?

Hier eine kleine Statistik über Männer:

  • 179 cm ist die Durchschnitts-Körpergröße eines Mannes
  • 79 kg ist das Durchschnitts-Körpergewicht
  • 5-6 % jährlich gibt es mehr männliche als weibliche Neugeborene
  • ab dem 65. Lebensjahr gibt es doppelt so viele Frauen wie Männer
  • 17 Minuten pro Tag schläft der Mann weniger als die Frau
  • 71,8 J. wird der Mann im Durchschnitt alt, die Frauen werden älter 
  • 10 % der Männer fahren auf der Autobahn schneller als 160 km/h
  • 15,4 Mio. treiben Sport
  • 3,7 Mio. spielen mit ihrer Spielzeugeisenbahn
  • 53 % geben gern ein bisschen an
  • 55 % sind sicher, dass ihr Arbeitsplatz gleichwertig von einer Frau besetzt werden kann 
  • 61,3 % arbeiten im Garten
  • 69 % sehnen sich nach mehr Verständnis

Der Unterschied von Männern und Frauen bei der Arbeit
Bei Männern gehen die Gefahren im Bereich Arbeitsschutz in erster Linie von Lärm, Gasen, Unfällen oder Maschinen aus. Obwohl Männer viel häufiger Arbeitsunfälle erleiden oder Berufskrankheiten bekommen, darf man die Gefährdungen der Frauen nicht unterschätzen.

Die Typischen Formen von Berufskrankheiten von Frauen sind unter anderem Probleme mit den Venen, Blasenleiden, Probleme durch Stress, etc. 

Typisch: Männer und Frauen unterscheiden sich auch in ihrem Gesundheitsverhalten. Es ist nachgewiesen, dass deutlich weniger Männer zu einer Vorsorgeuntersuchung gehen und leichter Gesundheitsrisiken eingehen als Frauen. 

Resümee
Alle diese oben angeführten Gründe sprechen dafür, dass es für Arbeitnehmer speziell auf ihr Geschlecht zugeschnittene Arbeitsschutzprogramme und Gesundheitsförderungen geben muss.

Die Tatsache, dass Männer und Frauen unterschiedlich zu betrachten sind, ist auch bei einer Gefährdungsbeurteilung oder Arbeitsplatzevaluierung dringend einzubeziehen.

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