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Warum Marketing für Frauen ganz anders sein muss

Lesezeit: 2 Minuten In der heutigen Zeit sind Frauen nicht nur gleichberechtigt und selbstbewusst. Deswegen ist es eine schlichte Notwendigkeit, Frauen direkt beim Marketing anzusprechen. Über die Unterschiede zwischen Frauen und Männern ist viel diskutiert worden in den letzten Jahrzehnten, aber beim Marketing geht es nicht um Grundsatzfragen, sondern um ganz praktische Problemstellungen.

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Warum Marketing für Frauen ganz anders sein muss

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Es gibt bestimmte Produktgruppen, die ganz speziell für Frauen hergestellt werden. Von der Kosmetik bis zur Damenbekleidung gibt es unzählige Produkte, die hinsichtlich des Designs völlig auf Frauen ausgerichtet sind. Bei diesen Produkten ist es völlig normal, dass die Hersteller Frauen beim Marketing direkt ansprechen. Besonders kreativ sind viele Werbeagenturen allerdings nicht, denn meist werden die klassischen weiblichen Eigenschaften in der Werbung verarbeitet. Aber es gibt auch viele Produkte, die sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet sind. Beim Marketing für diese Produkte stehen allerdings oft die Männer im Vordergrund. Wer freiwillig auf weibliche Käufer verzichten möchte, sollte so weitermachen.

Subtile Botschaften statt plakativer Aussagen

Die meisten modernen Frauen sind ziemlich genervt, wenn sie in der Werbung als "Weibchen" dargestellt werden. Deswegen ist es oftmals besser, gar nicht erst den weiblichen oder den männlichen Aspekt bei einem Produkt zu betonen, sondern durch die Art der Werbung bzw. der Marketingaktionen deutlich zu machen, dass das beworbene Produkt auch für Frauen interessant ist. Wenn in einem Werbespot für ein Handwerkerprodukt Frauen und Männer als Akteure auftreten, ohne dass über diese Thematik auch nur im Ansatz gesprochen wird, spricht das für sich. Typisch ist allerdings, dass in solchen Spot Frauen eher im traditionellen Rollenbild dargestellt werden, bestenfalls noch mit einem ironischen Augenzwinkern.

Weibliche Kommunikationsfähigkeit beim Marketing nutzen

Frauen kommunizieren meist sehr viel mehr untereinander als Männer. Deswegen kann Mundpropaganda beim Frauenmarketing für besonders stark betont werden. Eine Marketingaktion, die darauf abzielt, Gesprächsstoff zu erzeugen, funktioniert bei Frauen deutlich besser als bei Männern. Zudem sind Freundschaftswerbung und ähnliche Marketingideen, bei denen es darum geht, das soziale Netzwerk bereits vorhandener Kunden zu nutzen, bei der weiblichen Kundschaft besonders erfolgversprechend. Marketing ist in erster Linie Kommunikation und wer könnte eine potentielle Kunden besser überzeugen als eine zufriedene Kundin?

Weibliche Kommunikationsfähigkeit bringt neue Risiken

Frauen sprechen nicht nur über positive, sondern auch über negative Erfahrungen. Eine weibliche Kundschaft ist ungeduldiger als eine männliche Kundschaft, auch weil Frauen untereinander sofort über ihre negative Erlebnisse sprechen. Viele Männer behalten hingegen ihre unschönen Erfahrungen oftmals für sich, weil sie Angst haben, in einem schlechten Licht dazustehen. Schließlich haben sie sich für das falsche Produkt entschieden. Derartige Eitelkeiten sind den meisten Frauen fremd. Wo große Chancen sind, lauern eben auch große Risiken. Aber aufgrund der Kommunikationsfähigkeit der weiblichen Kundschaft gibt es insgesamt sehr große Chancen für Unternehmen, die Frauen als Zielgruppe ernst nehmen. Wenn allerdings ein Problem auftritt oder Beschwerden eingehen, sind Sie gut beraten, schnell zu reagieren, bevor sich die schlechte Kunde wie ein Lauffeuer verbreitet.

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