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Die Mimik – Das verrät Ihre Körpersprache

Lesezeit: 2 Minuten Die Mimik kann uns verraten und eine ganze Strategie zunichtemachen. Das Gesicht ist mit seiner Mimik der ausdrucksfähigste Körperteil. Doch wer seine Mimik nicht unter Kontrolle hat, verrät seine wahren Absichten oder Gefühle manchmal ohne es eigentlich zu wollen. Der Mensch hat ein Talent dafür, die Mimik eines Gegenübers zu erkennen und richtig zu deuten.

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Die Mimik - Das verrät Ihre Körpersprache

Die Mimik – Das verrät Ihre Körpersprache

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Die Mimik im Gespräch

Wohl deshalb versuchen diejenigen Menschen, ihre Mimik krampfhaft zu beherrschen, die befürchten, etwas von ihrem Gefühlsleben zu verraten. Sie wissen um die verräterische Kraft der Mimik.
Die Anstrengungen, dem Gesprächspartner ein möglichst neutrales Gesicht zu bieten („Pokerface“), führt allerdings selten zum Erfolg. Die Mimik verrät einen auch dann, denn die Anspannung der Muskulatur bei Verstellung wird sichtbar und verrät Täuschungsabsichten.

die Augen … … drücken aus …
weit geöffnete Augen Aufgeschlossenheit, Überraschung, Erstaunen
plötzlich aufgerissene Augen Verblüffung, Erschrecken, Entsetzen, Begriffsstutzigkeit
Abwendung Nachdenklichkeit, Skepsis, Ablehnung, Desinteresse; bei sensiblen Themen: Wahrung der Intimsphäre
Blick-Kontakt vermeiden Unsicherheit, Schuldgefühle, Ängstlichkeit, Wahrung der Intimsphäre

Hält sich jemand die Augen zu, will er die Aufnahme von weiteren Reizen verhindern. Reiben bedeutet Ärger, Unbehagen oder Übermüdung.

Die Mimik – Wenn Blicke töten könnten

Die Umgangssprache verrät: Auch die Art, wie jemand Sie anschaut, ist entscheidend. Taxiert Sie jemand von oben bis unten oder blickt lediglich von oben herab, empfinden Sie das sicherlich als überheblich.
Den Blick von unten nach oben können Sie beobachten, wenn jemand Sie zum Beispiel um eine Gefälligkeit bittet. Diese Mimik bedeutet Unterordnung.

Die Gefahr einer Fehlinterpretation ist bei der Mimik noch größer als beim gesprochenen Wort:

  • Sie werten Mimik und Gestik auf Grund Ihrer Erfahrungen und verstehen einiges anders, als der Partner es beabsichtigt. Beispiel: Er schaut auf die Uhr und will wissen, wie spät es ist. Sie verstehen: „Er will Schluss machen“.
  • Schwierig wird es, wenn die Mimik des Gesprächspartners wenig ausgeprägt ist – wenn keine oder nur schwache Signale gesendet werden.
  • Problematisch ist es auch, wenn Ihr Gegenüber ein Schutzverhalten an den Tag legt.

Weil es so wichtig ist, noch einmal: Bewerten Sie nicht eine einzelne Bewegung oder Mimik. Die Summe der Signale zeigt Ihnen zusammen mit den Worten des Gesprächspartners, was er wirklich meint. Haken Sie im Zweifelsfall nach, bevor Sie auf vage Vermutungen bauen.

Bildnachweis: lassedesignen / stock.adobe.com

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