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Deutsche Sekretärinnen bleiben nicht lange in ihrem Beruf

Lesezeit: < 1 Minute Deutsche Sekretärinnen beziehen ein höheres Gehalt als die Kolleginnen in den meisten anderen europäischen Ländern. Nur die Kolleginnen in der Schweiz verdienen mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Towers Perrin.

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Deutsche Sekretärinnen bleiben nicht lange in ihrem Beruf

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Der Abstand zwischen Deutschland und der Schweiz ist jedoch deutlich: Das Gehalt einer schweizerischen Sekretärin liegt bis zu 36 % über dem für deutsche Sekretärinnen gezahlten Gehalt.
Allerdings: Die Gehaltssteigerungen, die schweizer und deutsche Sekretärinnen im Laufe ihrer Karriere erzielen können, sind im Verhältnis wesentlich niedriger als die der Kolleginnen aus den anderen westeuropäischen Ländern. Deutsche Sekretärinnen können ihr Einstiegsgehalt, das durchschnittlich bei 32.200 € liegt, bei einer erfolgreichen Karriere im Sekretariat um rund 60 % steigern.

Die höchste Karrierestufe ("Management-Sekretärin") verdient im Schnitt 5.100 €. Die Kolleginnen in der Schweiz müssen sich zwischen der ersten und letzten Karrierestufe mit 44 % Gehaltssteigerung zufrieden geben. In anderen westeuropäischen Ländern erreichen Sekretärinnen dagegen Gehaltssteigerungen von bis zu 87 % – bei einem deutlich niedrigeren Einstiegsgehalt, versteht sich.

Schweizerische und deutsche Sekretärinnen steigen schneller aus

Sie beenden ihre Karriere schon nach wenigen Jahren. Die einen entscheiden sich für eine andere Laufbahn, die anderen möchten aus dem Arbeitsleben ausscheiden, meint Jutta Kömm, Beraterin bei Towers Perrin. "Egal, aus welchen Gründen es zu der kurzen Phase im Sekretariatsberuf kommt, offensichtlich bietet dieses Berufsbild für viele keine langfristige Perspektive."

Fazit: Haben Sie bereits die höchste Stufe der Karriereleiter erreicht? Kein Grund zu glauben, es ginge nicht weiter. Viele erfolgreiche deutsche Sekretärinnen haben bewiesen, dass sie die von Tower Perrin ermittelte oberste Gehaltsgrenze durchbrechen können – als Assistentin im Vorstand und im Top-Management. Außerdem bedeutet der oben erwähnte Ausstieg aus dem Sekretariatsberuf für eine Reihe von Top-Sekretärinnen keinen Karrierebruch, sondern sogar den Aufstieg in eine Führungsposition.

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