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Der etwas andere Smalltalk-Einstieg

Lesezeit: 2 Minuten Wie sind Sie zu dieser Veranstaltung gekommen? So lautet eine beliebte Einstiegsfrage beim Smalltalk. Als Antwort kommt dann meistens: Mit der Bahn. Mit dem Auto. Zu Fuß. Es sei denn, die Veranstaltung findet in Wuppertal statt.

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Der etwas andere Smalltalk-Einstieg

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Smalltalk über ein ungewöhnliches Verkehrsmittel

Durch die Stadt an der Wupper schwebt ein weltweit einzigartiges öffentliches Verkehrsmittel. Es schwebt sogar direkt über den Fluss, der die bergische Metropole durchquert. Wuppertal ist nicht nur der Geburtsort von Friedrich Engels. Wuppertal ist auch Heimat der Schwebebahn. Findet Ihr Smalltalk außerhalb Wuppertals statt, können Sie Ihrem Gegenüber sagen: Ich weiß, auf welchem Weg Sie garantiert nicht hierhin gekommen sind.

Warum Friedrich Engels nicht im Smalltalk vorkommt

Friedrich Engels schrieb gemeinsam mit Karl Marx das Kommunistische Manifest. Wuppertals berühmtester Sohn starb 1895. Die Geburtsstunde des weltweit einzigartigen Verkehrsmittels durfte er nicht mehr miterleben. Daher muss der Mitbegründer des Sozialismus diesen Smalltalk leider verlassen. Und Sie wenden sich der Schwebebahn zu. Mit Ihrem Gesprächspartner natürlich.

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Lassen Sie Ihr Smalltalk-Gegenüber mitschweben

Die erste Kabine mit Fahrgästen schwebte am 1. März 1901 über das Tal der Wupper. Wobei "schweben" nicht das richtige Wort ist: Die Züge hängen an einer Schiene und sind mit dieser in ständigem Kontakt. Es wäre also korrekter, von einer ‚Hängebahn‘ oder ‚Gleitbahn‘ zu sprechen. Doch hört sich "Wuppertaler Schwebebahn" viel schöner an als "Wuppertaler Hängebahn". Oder ist Ihr Smalltalk-Partner da anderer Meinung?

Bringen Sie ein wenig Dramatik in den Smalltalk

Lange Zeit war das verkehrstechnische Unikum auch eines der sichersten Verkehrsmittel weltweit. Bis zum 12. April 1999: Da prallte die Bahn auf ein Metallstück. Das war nach Umbauarbeiten an der Schiene vergessen worden. Der Zug entgleiste und stürzte in die Wupper. Dabei kamen fünf Fahrgäste ums Leben. Seitdem ist Gottseidank nichts mehr passiert. Falls Ihr Gegenüber doch aus Wuppertal stammt oder aus dem Bergischen Land: Fragen Sie zur Sicherheit noch mal nach.

Sorgen Sie für ein Happy End im Smalltalk!

Weit glimpflicher lief das andere nennenswerte Unglück im Zusammenhang mit dem Wuppertaler Wahrzeichen ab. Im Smalltalk dürfen Sie davon ruhig erzählen, denn das Abenteuer ging gut aus.

Am 21. Juli 1950 wollte ein in der Bergischen Metropole gastierender Zirkus für eine Vorstellung werben. Was lag näher, als einen putzigen jungen Elefanten im Zug über die Wupper schweben zu lassen? Alle hatten ihren Spaß. Nur das nervöse Rüsseltier spielte nicht mit. Der randalierende Dickhäuter hebelte die Wagentür aus. Dabei stürzte er in den Fluss. Geschadet hat es ihm nichts: Außer einer Schramme am Allerwertesten trug der kleine Elefant keine sichtbare Verletzung davon.

Jetzt hat Wuppertal – und Ihr Smalltalk – eine dritte Attraktion

So kam Wuppertal zu seiner dritten Attraktion. Nachdem eine ortsansässige Molkerei sich die Namensrechte gesichert hat, trägt sie den Namen Tuffi. Ein Bild vom Malheur des vierbeinigen Fahrgasts findet Ihr Smalltalk-Gegenüber übrigens im Internet: Einfach bei der Google-Bildersuche ‚Tuffi‘ eingeben.

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