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Beziehungen oder Fachkompetenz: Was mehr für die Karriere nützt

Lesezeit: < 1 Minute Seit langem wissen wir, dass die Führungskräfte nicht immer nach den Kriterien der Bestenauswahl rekrutiert werden. Netzwerke und Netzwerkbeziehungen können dabei eine bedeutsamere Rolle spielen als Fachkompetenz oder ein hoher Intelligenzquotient des Bewerbers.

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Beziehungen oder Fachkompetenz: Was mehr für die Karriere nützt

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Ein hoher Intelligenzquotient ist für die Karriere nicht immer förderlich

In der letzten Zeit mehren sich die Stimmen, die in einem hohen Intelligenzwert eine Problematik sehen. Dabei werden die Vorurteile und die Ressentiments über die einsamen Denker öffentlich verbreitet. Selbst im dem neusten Newsletter der Kompetenzsite finde ich eine "Selbstanklage" eines Publizisten über seinen hohen Wert bei der analytischen Intelligenz.

Seit George Casper Homans empirischen Untersuchungen über die Führungskräfte am Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ist klar, dass Führungskräfte immer eine besondere Nähe im Sozialverhalten und in der Fachkompetenz zu seinem Team haben müssen. Auch damals wurde nicht immer der Leistungsstärkste als Führungskraft ausgewählt.

Intelligenz und Sozialisation

Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst. Dabei wurden in strenger Tradition seit 100 Jahren analytische, logische, sprachliche oder räumliche Fähigkeiten in standardisierten Testverfahren ermittelt. Mittlerweile wissen wir aber auch,  wie bedeutsam emotionale oder soziale Intelligenz für den weiteren Lebensweg ist.

Intelligenz und Sozialisation gehören eng zusammen

Wir wissen, dass ein einmal testierter Intelligenzwert nur eine begrenzte Aussagekraft hat. Prozesse der modernen Alternsforschung haben gezeigt, dass flüssige (fluide) Intelligenz auch im zunehmenden Alter trainiert werden kann und dass die kristalline Intelligenz über die Erfahrungswerte Nachteile bei der Geschwindigkeit über systematisches, erfahrungsbasiertes  Denken ausgleichen kann. 

Keine Angst vor den Genies! 

Der "Geniemythos" ist weit verbreitet und nicht immer hilfreich. Ein genialer Mensch ist bei weitem nicht so "autistisch" wie vermutet. Albert Einstein verkörperte mit seinem extrem hohen Intelligenzquoten in Princeton den Typ des kollegialen und hilfreichen Beraters.

Auch das Personalmanagement sollte wissen, dass die Ergebnisse der Intelligenztests nicht überzubewerten sind. Aber auch gegen Bestenauslese ist meines Erachtens nur selten etwas einzuwenden.

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