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Armutsbekämpfung: Strukturelle Herausforderungen und Perspektivenwechsel zukunftsorientierter Unternehmen

Lesezeit: 2 Minuten Armutsbekämpfung: Um zukunftsorientiert handeln zu können, müssen sich Unternehmen verschiedenen Herausforderungen stellen. Um ihr wirtschaftliches Handeln zu optimieren, müssen sie unter anderem auch auf politisches Handeln achten und Sozialsysteme entwickeln. Insgesamt sind für unternehmerisches Engagement in ärmeren Ländern vier strukturelle Herausforderung von Bedeutung.

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Armutsbekämpfung: Strukturelle Herausforderungen und Perspektivenwechsel zukunftsorientierter Unternehmen

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Armutsbekämpfung: Erste Herausforderung für Unternehmen
Unternehmen müssen so viel wie möglich dazu beitragen, dass Regierungen und politische Verantwortlichen eines Landes im Interesse aller Menschen handeln und nicht zu Gunsten von wirtschaftlichen und politisch begünstigten Gruppen. Positivbeispiel sind die sogenannten Public Private Partnerships, die soziale und wirtschaftliche Situation eines Landes fordern.

Unternehmen müssen Zivilcourage zeigen und dafür sorgen, dass die blutige menschenverachtende Ausbeutung in der Welt gestoppt wird.

Armutsbekämpfung: Zweite Herausforderung für Unternehmen
Zukunftsorientierte Unternehmen sollten darauf achten, dass in Entwicklungsländern ein reales Wirtschafts- und Sozialsystem entsteht.

Dazu gehören:

  • Der Aufbau und die Umsetzung von zeitgemäßen Rechtssystemen
  • Die Regelung der Eigentumsrechte für jeden Einzelnen eines Landes
  • Der Aufbau eines zeitgemäßen Finanz- und Banksystems

Beispiel: Strom und Wasserversorger weigern sich oft, eine Infrasturktur in Entwicklungsländern aufzubauen, bevor die Eigentumsverhältnisse nicht geregelt sind. Wenn also die Eigentumsverhältnisse z. B. in den Slums unter den Ärmsten geklärt werden können, dann ist dies ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Entwicklung einer Gesellschaft.

Positivbeispiel: Die Firma Faber-Castell hat weltweit ein integriertes Managementsystem für Qualität, Umwelt und soziale Standards eingeführt und setzt diese auch um.

Unternehmen müssen so viel wie möglich tun, um so eine Entwicklung zu begünstigen, in der das unternehmerische Denken und Handeln zukunftsorientiert umgesetzt wird.

Armutsbekämpfung: Dritte Herausforderung für Unternehmen
Unternehmen müssen alles daran setzen, dass ein Perspektivenwechsel in Entwicklungsländern stattfindet. Das bedeutet:

Armut wird nicht durch Reichtum bekämpft, sondern durch zukunftsorientiertes Handeln und Denken von Unternehmen, an dem alle beteiligt sind und eine faire Chance haben.

Positvbeispiel: Indiens Finanzminister Singh nahm, trotz des wirtschaftlichen Zusammenbruchs (nach 1947), Strukturveränderungen vor. Dadurch wollte der Finanzminister ein neues Indien entstehen lassen: Eines ohne Armut, Ignoranz und Krankheit.

Die Aufgabe der Unternehmen besteht darin, zukunftsorientiertes Denken und Handeln zu fördern. Die sollte im Bezug auf alle Stakeholder, also bei Lieferanten, bei Zulieferern und Produzenten oder in eigenen Produktionsstellen in den Ländern, eines Unternehmens geschehen.

Armutsbekämpfung: Vierte Herausforderung für Unternehmen
Unternehmen müssen ihr weltweites wirtschaftliches und soziales Engagement nutzen, um eine positive Reputation bei ihren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Investoren oder gesellschaftlichen Vertretern, den sogenannten Stakeholdern zu gewinnen.

Unternehmen nutzen das Reputationskapital, das aus ihrem kreativen Handeln entstanden ist, viel zu wenig.

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