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Moral, Ethik und Umgang in der Politik

Lesezeit: 2 Minuten In den vergangenen Tagen steht zwar die Fußball-WM an erster Stelle des allgemeinen Interesses, aber leider kann sie die Negativ-Schlagzeilen über den Umgang und die Moral unserer Politiker nicht völlig übertönen. Was passiert da in unserem Land, wenn Moral und Ethik nur noch als lauter Ruf zu hören sind, aber nicht mal mehr in der Politik gelebt werden?

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Moral, Ethik und Umgang in der Politik

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Was hören wir doch in den letzten Jahren den Ruf nach Umgangsformen immer lauter werden. Was wird beklagt, dass unserer Jugend immer mehr die Moral fehlt und der Umgangston immer rauer wird. Was wird die steigende Gewaltbereitschaft kritisiert. Alles richtig. Alles Punkte, die dringend geändert werden sollten, wo akuter Handlungsbedarf besteht. Doch was bekommen Bürger – ob alt oder jung – in Sachen Moral und Ethik durch Personen des öffentlichen Lebens vorgelebt?

Moral und Ethik im Sport?
Im Sport haben wir die letzten Jahre erleben dürfen, wie viele Lügen aufgedeckt wurden. Doping brachte den entsprechenden Sportlern zwar den Misskredit ein, jedoch taugten sie als Vorbilder für die Jugend kaum mehr. Von Moral keine Spur, Lügen und Drogengebrauch inklusive. Mag der Umgang der Sportler untereinander auch schon immer etwas rauer gewesen sein, so zeichnete er sich mindestens durch sportliche Fairness aus. Auch das hat sich mit Doping weitgehend erledigt.

Keine Moral mehr in der Wirtschaft
In der Wirtschaft mussten wir in den vergangen Jahren, was Moral und Ethik anbelangt, ebenfalls stark sein und die Zähne zusammenbeißen. Zu oft erlebte sich der Normalbürger als hilfloses Opfer einer offenbar skrupellosen Wirtschaftsmacht gegenüber, denen Profit alles, Moral und Ethik aber nichts gilt. Der Umgang auch hier ohne jeden Hauch von Wertschätzung. Kein Wunder, dass da der Ruf nach Etikette immer lauter wurde.

Umgang und Moral in der Politik
Nun durften wir in den vergangenen Wochen Zeuge werden, wie unsere Politik die gleiche Richtung einschlägt. Die Medien dokumentieren für den Bürger den Verfall von Moral, Etikette und einem anständigen Umgang in der Politik. Von "Wildsau-Politik“ und "Gurkentruppen“ ist da öffentlich die Rede, Politiker scheinen keine Hemmungen mehr zu haben, ihre privaten Empfindungen in der Öffentlichkeit auszubreiten. Man möchte glatt fragen: "Schon mal was von wertschätzendem Umgang gehört?“

Mangelnde Moral und schlechter Umgang in der Politik prägen den Stil eines Landes.

Auch auf die Gefahr hin hoffnungslos altmodisch zu wirken, möchte ich am liebsten laut "STOPP“ rufen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass diese Leute endlich ihren Kopf benutzen und ans Nachdenken kommen. So erfüllen sie nämlich keinen Wählerauftrag. Wir bezahlen sie nicht dafür, dass sie öffentlich ihre Zänkereien zur Schau stellen und die Moral dieses Landes damit noch weiter runter wirtschaften. Mit diesem Umgang untereinander sind sie mehr als schlechte Vorbilder. Sie prägen damit einen Stil. Und da kommt auch ein lauter Ruf nach mehr Ethik nicht mehr gegen an.

Moral leben anstatt predigen
Meine Empfehlung: Der amerikanische Konfliktmediator Marshall B. Rosenberg hat das Modell der "gewaltfreien Kommunikation“ entwickelt. Ein wirklich hilfreiches Werk, wenn es um einen wertschätzenden Umgang miteinander, mehr Moral und Ethik geht. Ich empfehle unseren Politikern mal ein ausführliches Seminar bei Herrn Rosenberg.

Auf diese Weise hätten sie nämlich die Möglichkeit, die echten Schwierigkeiten unseres Landes zu beackern, anstatt sich in gegenseitigen Vorwürfen zu ergehen und auf diese Weise die Moral und Ethik des Landes noch mehr zu destabilisieren.

 Moral steigert das Vertrauen
Auch wäre ihre eigene Wirkung dann eine Andere: Denn souveränen Umgang zu pflegen, die eigene Verhaltensweise auf Grundsätze von Moral und Ethik zu stellen, bringt schließlich einen anderen, deutlich vertrauenerweckenderen Eindruck als den, den unsere Politiker im Moment abgeben.

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