Arbeit & Beruf

Unzufriedenheit im Job: Was Sie tun können, um das zu ändern

Wir alle besitzen Grundmotive für das, was wir anstreben, beziehungsweise tun. Oft planen oder schaffen wir unsere Ziele oder Handlungen aber nicht bewusst auf der Grundlage dieser übergeordneten Ziele, sondern richten uns z. B. bei der Berufsplanung mehr nach unserem sozialen Umfeld und dem, was dort als erstrebenswert und angemessen gilt.

Aber genau die Erfüllung dieser Grundmotive ist die Voraussetzung dafür, dass man seine Arbeit auch langfristig mag. Fragt man Menschen nach Ihren tiefen Beweggründen für Ihre gesetzten Ziele und Vorhaben, nennen Sie meistens die folgenden 7 Grundmotive bzw. übergeordneten Ziele:

  • Bewusstheit: Man will sich bewusst sein bzw. wissen, was man tut
  • Relevanz: Man will einen Beitrag leisten, etwas beisteuern
  • Selbstwirksamkeit: Man will etwas bewirken, wirksam sein
  • Selbständigkeit: Man will selbst entscheiden
  • Verantwortlichkeit: Man will verantwortlich sein
  • Identität: Man will wissen, wer man ist
  • Selbstakzeptanz, Stolz: Man will sich selbst achten

Werden diese Grundmotive im Job nicht erfüllt, wird man über kurz oder lang mit seinem Arbeitsplatz unzufrieden sein. Die Wenigsten aber planen Ihre Karriere nach diesen tiefen Wünschen, sehr oft folgt man stattdessen oberflächlichen Motiven bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Hat man dann seine Ziele erreicht, wundert man sich, dass man nicht überglücklich ist, sondern ganz im Gegenteil, sogar eher Sinnlosigkeit empfindet. Hält dieser Zustand über Jahre an, kann er sogar Burn-out hervorrufen.

Veränderungen gegen Unzufriedenheit im Job

Wenn Sie in Ihrem Job unzufrieden sind, analysieren Sie Ihre Arbeit nach den oben genannten Grundmotiven. Werden einer oder mehrere dieser tiefen Beweggründe nicht erfüllt? Dann überlegen Sie, welche Möglichkeiten Sie haben, auch diese tiefe Sehnsucht zu stillen.

Sprechen Sie auch mit Freunden darüber, denn mehr Köpfe haben mehr Ideen. Reden Sie, wenn möglich, auch mit Ihrem Chef oder Vorgesetzten über Ihre Gefühle und Bedürfnisse. Das spricht für Sie, Ihr Engagement und Ihren Leistungswillen und zeigt Loyalität gegenüber dem Unternehmen. Vielleicht bekommen Sie etwas mehr Verantwortung übertragen, oder einen größeren Entscheidungsfreiraum. Vielleicht erkennen Sie aber auch während des Gespräches mit Ihrem Vorgesetzten Ihre eigene Relevanz am Arbeitsplatz.

Unzufriedenheit nicht hinnehmen

Wenn Sie nichts tun und in der Situation verharren, folgt irgendwann die innere Kündigung und Dienst nach Vorschrift, was dann zu noch mehr Unzufriedenheit führen kann.

Finden Sie heraus, was fehlt und checken Sie Ihre Änderungsmöglichkeiten. Vielleicht reichen bereits kleine Schritte in Richtung Ziel und Sie haben wieder mehr Freude bei der Arbeit, fühlen sich motiviert und voller Lebenskraft.

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Verena Heinzerling