Gold & Rohstoffe

Gold – Zeitloses Krisen-Investment

geschrieben von Rolf Morrien

Die Druckmaschinen der internationalen Zentralbanken laufen auf Hochtouren. Die Geldmenge wächst immer weiter und Investoren suchen nach einem Ausweg, um vor einer drohenden Inflationskrise geschützt zu sein. Um dem Wertverlust des Bargelds entgegen zu wirken, fliehen die Investoren reihenweise in die Edelmetalle.

Im ersten Teil der Serie "Edelmetalle im Vergleich" beschreibe ich Ihnen, warum viele Anleger auf Gold setzen.

Gold – der sichere Hafen
Es gibt viele verschiedene Edelmetalle, die sich durch spezielle Eigenschaften unterscheiden. Eines haben die Edelmetalle jedoch alle gemeinsam: Sie sind selten und wertvoll. Gerade in Krisenzeiten flüchten die Anleger in Edelmetalle. Gold, Silber und Platin sind die drei am häufigsten gehandelten Edelmetalle. Der Goldmarkt ist von den drei genannten der größte Markt.

Gold gilt schon seit der Antike als wertvoll. Während Papiergeld-Systeme immer wieder in Inflations-Krisen mündeten und durch neue Währungen ersetzt werden mussten, ist Gold wertbeständig geblieben. Anleger bezeichnen Gold daher als "sicheren Hafen" und investieren besonders bei unsicherer Wirtschaftslage in das gelbe Edelmetall.

China – größter Gold-Produzent und Käufer zugleich
Die größten Goldreserven der Welt werden von den USA gehalten (falls die offiziellen Statistiken korrekt sind, was nicht unumstritten ist). Deutschland ist mit einer Reserve von rund 3.400 Tonnen der zweitgrößte Goldreservenhalter. Gemessen an der Gesamtreserve besitzt Deutschland damit rund 11% aller offiziellen Reserven. Die 5 größten Goldreserven-Halter USA, Deutschland, Frankreich, Italien und der IWF halten zusammen rund 63% der Weltgoldreserve.

Größter Goldproduzent ist China. Das Reich der Mitte produzierte 2010 rund 285 Tonnen des Edelmetalls. Das Land bringt die eigene Produktion jedoch nicht auf den Weltmarkt. Vielmehr möchte China mit der eigenen Förderung und gleichzeitigen Käufen auf dem Weltmarkt den Goldanteil an den Devisenreserven erhöhen. Während Deutschland über 65% der Devisenreserven in Gold hält, liegt der Anteil in China bisher noch bei unter 2%.

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Rolf Morrien

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