von Ulrike Schlüter, veröffentlicht in Krankheiten
Ein Gicht-Symptom können geschwollene Fingerknöchel sein.
Bei der Erkrankung befindet sich zu viel Harnsäure im Blut, die sich in Form von Kristallen vor allem in den Gelenken ablagert und dort zu Entzündungen führt. Bleibt die Gicht unbehandelt, kann es zu dauerhaften Schäden an den Gelenken kommen.
Erbliche Vorbelastungen und andere Grunderkrankungen können für eine Gicht ursächlich sein. Hauptauslöser einer Gichterkrankung ist jedoch eine purinreiche Ernährung. Purine finden sich vor allem in Alkohol und Fleisch.
Hauptsächlich betroffen sind Männer über 50 Jahre.
Zu Anfang verläuft die Gicht ohne Beschwerden. Erst wenn zu viel Harnsäure im Blut vorhanden ist, kommt es zu den typischen Beschwerden eines akuten Gichtanfalls. Meist ist beim ersten Anfall das Grundgelenk eines großen Zehs betroffen. Andere Lokalisationen sind aber auch möglich.
Das betroffene Gelenk ist hochrot angeschwollen sehr heiß äußerst schmerzhaft sehr berührungsempfindlich. Die Entzündung im Gelenk wird medikamentös behandelt.
Ein erster Schritt ist in jedem Fall ein bestehendes Übergewicht abzubauen. Fasten Sie in keinem Fall, da beim Fasten Stoffe freigesetzt werden, die einen akuten Gichtanfall provozieren können. Bauen Sie Übergewicht durch eine sinnvolle Ernährungsumstellung und mehr körperliche Aktivität ab.
Ernähren Sie sich überwiegend vegetarisch und verzichten Sie auf Alkohol. Vor allem hohe Mengen Alkohol an einem Tag und chronischer Alkoholkonsum können Gichtanfälle auslösen. Trinken Sie ausreichend, vor allem Wasser, Kräuter-Tees und Saftschorlen.

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