Krankheiten Praxistipps

8 Tipps gegen Gicht und Gichtanfälle

Lesezeit: 2 Minuten Ein Gichtanfall ist äußerst schmerzhaft. Wenn Sie ihre persönlichen Auslöser kennen, können Sie einen Anfall verhindern. Erfahren Sie in diesem Artikel alles über mögliche Auslöser eines Gichtanfalls.

2 min Lesezeit
8 Tipps gegen Gicht und Gichtanfälle

8 Tipps gegen Gicht und Gichtanfälle

Lesezeit: 2 Minuten

Bei Gicht handelt es sich um eine Erkrankung des Stoffwechsels. Symptome sind Entzündungen und starke Schmerzen in den Gelenken. Ursache der Erkrankung sind erhöhte Mengen an Harnsäure im Blut, welche nicht über den Urin ausgeschieden werden. Die vermehrte Harnsäure lagert sich in Form von Kristallen an Sehnen, Schleimbeuteln, Knochen und inneren Organen (Nieren) ab. Hier verursacht die Harnsäure Entzündungen und starke Schmerzen. Hauptmanifestation sind akute Gichtanfälle und Nierenkoliken.

Das Auftreten von Gicht ist zum Teil erblich bedingt, wird aber durch verschiedene Faktoren wie Ernährung, Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Diabetes in der Entwicklung begünstigt.

Verschiedene Lebensmittel begünstigen die Entstehung von Gicht. Dazu gehören unter anderem zu viel Fisch und Fleisch, Alkohol, Fett und Zucker. Fleisch enthält viele Purine. Diese werden im menschlichen Organismus zu Harnsäure abgebaut. Auch beim Fasten entstehen viele Purine, was zu einem akuten Gichtanfall führen kann.

Eine Gichterkrankung macht sich meist mit einem akuten Gichtanfall bemerkbar. Häufig ist das Grundgelenk des großen Zehs vom Anfall betroffen. Das Gelenk ist entzündet, gerötet, geschwollen, fühlt sich heiß an und schmerzt stark. Der akute Gichtanfall tritt für die Betroffenen meist völlig unerwartet nach einem üppigen Essen oder einem Abend mit viel Alkohol auf. Die Beschwerden klingen in der Regel nach einigen Tagen ab. Bis zum Auftreten des nächsten Anfalls kann viel Zeit vergehen.

8 Tipps gegen Gicht

Mit dem Wissen um die Auslöser von Gicht, können Sie viel dafür tun, einer Erkrankung vorzubeugen.

  1. Verzichten Sie soweit es geht auf Alkohol.
  2. Verzehren Sie Fett nur in Maßen.
  3. Achten Sie bei Purinreichen Lebensmitteln auf die Menge. Verzehren Sie Fleisch, Fisch, Wurst, Innereien, Bier, Linsen, Erbsen, weiße Bohnen, Kohl, Rosenkohl und Spinat nur in geringen Mengen.
  4. Bauen Sie vorhandenes Übergewicht ab oder achten Sie darauf, ihr Gewicht zu halten.
  5. Verzichten Sie auf Nulldiäten und Fastenkuren, beziehungsweise führen Sie diese nur unter ärztlicher Aufsicht durch.
  6. Treiben Sie Sport und bauen Sie mehr Bewegung in ihren Alltag ein.
  7. Nehmen Sie verordnete Arzneimittel zur Harnsäuresenkung regelmäßig  ein.
  8. Trinken Sie viel. Besonders geeignet sind Wasser, Kräuter- und Früchtetees.

Wenn Sie auf eine gesunde Lebensführung achten, hat die Gicht-Erkrankung in der Regel einen positiven Verlauf. Als Komplikation können sich Schäden an den Gelenken und den Nieren entwickeln. Daher ist es für Betroffene sehr wichtig, auf die Lebensumstände zu achten.

Bildnachweis: 9nong / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: