von Wera Nägler, veröffentlicht in Büroorganisation
Delegieren will gelernt sein
Kennen Sie das? Sie haben eine Aufgabe erfolgreich delegiert oder dachten das zumindest. Denn bereits am nächsten Tag steht Ihr Mitarbeiter vor Ihnen. Vielleicht sagt er: "Ich habe da noch ein paar Fragen …". Und zehn Minuten später sind Sie kurz davor, zu kapitulieren. Das "Geben Sie wieder her, ich kümmere mich schon selbst darum" liegt Ihnen schon fast auf den Lippen. Doch Sie wissen: Wenn Sie diese Aufgabe zurücknehmen, wird der Mitarbeiter dieses Spielchen immer wieder mit Ihnen spielen.
Machen Sie als Erstes den Selbstcheck
Bevor Sie Ihrem Mitarbeiter unterstellen, dass er versucht, die Aufgabe an Sie zurückzugeben, überprüfen Sie, ob Sie selbst beim Delegieren alles Wesentliche beachtet haben. In meiner Artikelserie „Richtig delegieren“ lesen Sie ausführlich die Aspekte rund ums Delegieren. Einer der wichtigsten Punkte, damit Delegieren klappt, sind Ihre klaren Vorgaben. Überprüfen Sie als Erstes noch einmal, ob der Mitarbeiter die Informationen von Ihnen klar und eindeutig erhalten hat. Klarer und eindeutiger Arbeitsauftrag heißt, Sie haben dem Mitarbeiter vermittelt:
Achten Sie auf diese Anzeichen
Wer sich um die Aufgabe herummogeln will oder sich überfordert fühlt, wird wieder bei Ihnen "auf der Matte stehen". Sie erkennen dies beispielsweise an Aussagen, die die Wörtchen "alles" oder "nichts" beinhalten. Gemeint sind Generalisierungen wie
Alles, was pauschal und undifferenziert formuliert wird, ist entweder ein Zeichen für Rückdelegation oder Überforderung. Um das zu unterscheiden, sollten Sie sich fragen: Will er nicht oder kann er nicht?
Jetzt sind Sie dran – fragen Sie sich: "Ist es überhaupt Rückdelegation?"
Oder liegt es an meiner unsauberen Delegation? Doch jetzt haben Sie einen Leitfaden, mit dem Sie Arbeitsaufträge klarer formulieren und an alle wesentlichen Aspekte denken. Damit wird die Unterscheidung zwischen Drückebergern und überforderten Mitarbeitern einfacher. Lesen Sie im nachfolgenden Artikel "Mit diesen 2 Strategien verhindern Sie Rückdelegation", wie Sie das "Spielchen" unterbinden und die Aufgabe delegiert bleibt.
Gutes Gelingen! Ihre Wera Nägler, Expertin für Büroorganisation
Kennen Sie schon unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter "Expertentipps von A-Z"?
Statt Hunderte von Fachberichten und Informationsdiensten selbst
auszuwerten, erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten
Ereignisse und Trends von unseren Experten kostenlos per E-Mail!
» Jetzt kostenlos anfordern! «
|
|
|
| Neues Arbeitsrecht für Vorgesetzte | Korrespondenz Training kompakt | Die 55 wichtigsten Checklisten für Sekretärinnen und Assistentinnen |
Keine Kommentare vorhanden
Jetzt kommentieren oder fragen
Bitte loggen Sie sich ein, um zu kommentieren oder Fragen zu stellen.
Sind sie neu hier? Dann registrieren Sie sich jetzt kostenlos.
» Schnelle Hilfe im Notfall: Der Dokumenten-Ordner
» Checkliste - Wohlfühlfaktoren im Büro
» Checkliste - So können Sie die Kosten für Büromaterial senken
» Büroorganisation: Die 10 goldenen Regeln für eine funktionierende Ablage
» Arbeitsplatzgestaltung: So erzielen Sie mehr Effektivität am Arbeitsplatz