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Wohnen im Alter: Zuhause wohnen mit Betreuung

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen möchten auch im Alter zuhause wohnen bleiben, in ihrer bisherigen, altengerecht gestalteten Wohnung weitgehend selbstständig leben. Sie benötigen dabei kontinuierlich ein wenig Unterstützung und die Gewissheit, dass bei Bedarf schnell Hilfe zur Stelle ist. Dafür kann mit ambulanten Diensten, einer Sozialstation oder einem Betreuungsverein ein Betreuungsvertrag abgeschlossen werden.

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Wohnen im Alter: Zuhause wohnen mit Betreuung

Wohnen im Alter: Zuhause wohnen mit Betreuung

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Ein Betreuungsvertrag für zuhause ist für Senioren geeignet, die nicht schwer pflegebedürftig sind und genug Kontakt haben, sodass sie nicht vereinsamen.

Zuhause wohnen mit Betreuung

In den Städten und Gemeinden gibt es immer mehr Projekte für eine Betreuung zu Hause. Interessenten können sich in ihrer Kommune, bei ambulanten Pflegediensten oder bei Wohlfahrtsverbänden danach erkundigen. Das Angebot besteht meist aus pauschal abgerechneten Grundleistungen und gesondert abgerechneten Wahlleistungen – ähnlich wie beim Betreuten Wohnen in einer Wohnanlage.

Zuhause wohnen mit Grundleistungen

Zu Grundleistungen gehören Beratung, Informationen über die Angebote für ältere Menschen im Stadtviertel, Vermittlung und Organisation von Hilfsdiensten sowie regelmäßige Besuche – je nach Vereinbarung kommt ein persönlicher Betreuer wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich ins Haus. Weitere Grundleistungen können der Anschluss an ein Notrufsystem sowie die Organisation von Freizeitangeboten sein.

Zuhause wohnen mit Wahlleistungen

Wahlleistungen können vom Kunden bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Unter Wahlleistungen versteht man zum Beispiel hauswirtschaftliche Hilfen, Einkaufsdienste, Essen auf Rädern, Besuchs- und Begleitdienste sowie ambulante Pflege.

Zuhause wohnen mit ambulanten Pflegediensten

Ambulante Pflegedienste helfen bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen. In vielen Fällen entlasten sie Angehörige und ermöglichen, dass Pflegebedürftige zu Hause wohnen bleiben können. Sie bieten Grundpflege, das heißt Körperpflege, Ernährung und Mobilisation, leistet die aufgrund einer Krankheit vom Arzt verordnete medizinische Pflege und unterstützt die Kunden in der Hauswirtschaft.

Die größten Pflegedienste sind zumeist die von Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und von Kirchen oder von Gemeinden getragenen Sozialstationen. Daneben bestehen private Pflegedienste unterschiedlicher Größe.

Zuhause wohnen mit teilstationärer Betreuung und Kurzzeitpflege

In teilstationären Pflegeeinrichtungen betreuen professionelle Pflegekräfte hilfebedürftige Menschen entweder tagsüber über einen festgelegten Zeitraum oder während der Nacht. Gerade für Angehörige bedeutet diese Art der Pflege außer Haus meist eine große Entlastung.

Sie schließt eine Lücke zwischen der ambulanten Betreuung durch Pflegedienste in der eigenen Wohnung und der stationären Pflege im Heim. Die stationäre Kurzzeitpflege bietet vor allem dann Unterstützung, wenn es gilt, schwierige Phasen zu überbrücken. Alle Pflegebedürftigen, die normalerweise zu Hause betreut werden, haben ein Anrecht auf bis zu vier Wochen Kurzzeitpflege im Jahr.

Zuhause wohnen: Informationen und Auswahl

  • Pflegedienste: Das Angebot und die Qualität von ambulanten Hilfen sind von Ort zu Ort sehr unterschiedlich. Kosten und Leistung eines Betreuungsvertrags sollten gründlich geprüft werden, bevor man sich für einen Dienst entscheidet.
  • Informationen: In vielen Städten oder Landkreisen haben Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Sozialstationen oder Verbraucherzentralen inzwischen Pflegeberatungsstellen eingerichtet. Auch Sozialämter und die Pflegekassen informieren zu diesem Thema.
  • Auswahl: Es sollten immer mehrere Dienste angefragt werden. Das jeweilige Informationsmaterial sollte verglichen werden. Dieses Material sollte über die angebotenen Pflegeleistungen aufklären, außerdem Preise und ein Muster des Pflegevertrags enthalten. Infrage kommende Dienste sollten besucht und das Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter gesucht werden. Nur so kann man einen Eindruck von der Atmosphäre der Einrichtung erhalten. Jeder Pflegedienst sollte darüber hinaus zu einem kostenlosen und unverbindlichen Hausbesuch bereit sein.

Bildnachweis: Ingo Bartussek / stock.adobe.com

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